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Schöne Oper – selten gehört
 

Erich Wolfgang Korngold [1897-1957]

Violanta


 Oper in einem Akt

 

deutschg gesungen Op. 7

 

Libretto von Hans Müller

 

Uraufführung: 18. März 1916 im Münchner Nationaltheater unter Bruno Walter

Dauer: Ca. 75min 

Charaktere:

Simone Trovai (Bariton)
Violanta (Sopran)
Alfonso (Tenor)
Giovanni Bracca (Tenor)
Bice (Sopran)
Barbara (Mezzosopran)
Matteo
(Bariton)
und weitere

Ort der Handlung: Venedig im 15. Jahrhundert


 HANDLUNG

Venedig zur Zeit des Karnevals! Ein turbulentes Treiben von Maskierten, ein Spiel der Lichter und des Feuerwerks. Die Betrunkenen singen ein groteskes Lied: „Aus den Gräbern selbst die Toten tanzen...“. Wer keine Lust auf Feiern hat, wird verspottet - so wie Matteo, der romantischen Gedanken an die von Ihm geliebte Violanta, Frau des Oberbefehlshabers Simone Trovai nachgeht. Als der Tumult immer größer wird, platzt Simone selbst herein und verjagt das Gesindel und die Soldaten. Er ist übellaunig und macht sich Sorgen um Violanta, da sie, ohne jemandem Bescheid gegeben zu haben, das Haus verlasen hat und niemand ihren Aufenthaltsort zu nennen vermag.

Er vertraut sich Giovanni Bracca an, einem lebhaften Künstler, der auf allen Hochzeiten tanzt. Als dieser ihn auch zum mitmachen beim Karneval überreden will, zögert Simone so lange, bis er erfährt, dass Prinz Alfonso, der illegitime Sohn des Königs von Neapel ebenfalls in Venedig ist. Alfonso hatte einst Violantas Schwester Nerina verführt, während sie Novizin im Kloster war. Mit dieser Schande nicht leben könnend, stürzte sich das arme Mädchen in die Fluten des Mittelmeeres und kam dort zu Tode. Violanta hatte sich seit dem Selbstmord ihrer Schwester sehr verändert. Sie verweigerte sich oft ihrem Ehemann und war nur von Rachegelüsten für Alfonso besessen.

Als Simone und Giovanni aufbrechen wollen um Violanta zu suchen, kommt diese herein und gibt an, auf dem Karneval gewesen zu sein, um Alfonso zu suchen. Mit dem schon erwähnten Lied und ihrer aufreizenden Gestalt konnte Sie ihn anlocken und zu einem Treffen in Simones Haus überreden. In zehn Minuten sei er da und Simone soll ihn nun töten! Simone ist entrüstet und verweigert sich – als Prinz von Neapel könnte Alfonso bald sein Vorgesetzter sein. Doch Violanta lässt nicht locker und verspricht, sich nach Vollendung der Rache sich ihm nicht nicht länger zu verweigern. Außerdem droht sie, dass ihre Rachsucht jederzeit in Liebe für den draufgängerischen Prinzen umschwenken könnte.

Simones Eifersucht ist geschürt und man vereinbart, dass er sich versteckt und wartet, biss Violanta den Prinzen entwaffnet hat. Mit dem von Simone so gehassten Karnevalslied der feierwütigen Toten soll sie ihm dann das Zeichen zum Eintritt und Vollstreckung der blutigen Tat geben.

Während sich Simone aus dem Zimmer begibt, bleibt Violanta allein zurück und fühlt ihre Anspannung. Barbara, die Amme, kommt herein und ist verwundert Ihre Herrin so aufgewühlt zu finden. Mit einem allbekannten Lied versucht sie, sie zu beruhigen. Nachdem die Amme sie im Schein der Kerze zurück lässt, kündigt sich auch schon der sich nähernde Alfonso in der Gondel mit einer Serenade an.

Der Prinz tritt ein und ist überwältigt von Violantas Schönheit. Er bittet Sie das Lied zu singen, welches sie zusammengeführt hat. Doch Violanta weicht ihm aus. Ihrer statt singt Alfonso nun selbst das Lied worauf seine Angebetete ihn bittet, damit aufzuhören, da es das letzte Lied sei, welches er je hören würde. Sie enthüllt ihre Rachegedanken und erzählt von dem geplanten Mord. Wenig überrascht beginnt Alfonso seine Lebensgeschichte zu erzählen: Eine einsame, traurige Kindheit, ein schnelles, vergnügunssüchtiges und rauschhaftes Leben ohne tiefen Sinn und ohne wahre Liebe – er selbst habe sich oft gewünscht zu sterben und er fordert Violanta auf, das Zeichen zu geben, damit die Tat schnell vollstreckt würde.

Doch Violanta ist stumm vor Rührung. Sie gibt zu erkennen, dass sie Alfonso seit ihrer ersten Begegnung geliebt hat. Sie schämt sich zutiefst und sieht sich als ehrlose Ehefrau, in den todbringenden Verführer ihrer eigenen Schwester verliebt, den sie eben noch umzubringen versuchte. Sie will Alfonso fortschicken doch dieser bleibt und fordert Sie auf, alles zu vergessen und sich nur dem Moment hinzugeben. Ekstatisch fallen sie sich in die Arme, doch der Liebesrausch wird jäh von Simones Rufen unterbrochen.

Auf Alfonsos Bitten hin, singt Violanta mit hysterischem Eifer das Lied, da sie ihren Liebes- und Lebenstraum nunmehr in Scherben sieht. Als Simone hereinbricht und die beiden Liebenden zusammen entdeckt, versucht Alfonso alles zu erklären und Violantas Unschuld darzulegen. Doch in voller Wut sticht der betrogene Ehemann auf den Verführer ein aber Violanta wirft sich zwischen ihn und sein Schwert und wird tödlich getroffen.

Bracca eilt herein und verkündet euphorisch den Höhepunkt der Karnevalsfestivitäten. Er will Simone animieren, mitzukommen. Doch die Szene im Haus ist alles andere als feierlich: Violanta stirbt in den Armen ihres Mannes und besingt ihre Reinheit. Im Hintergrund vernimmt man das Toben des Karnevals und das verhängnisvolle Lied.

© Raphael Lübbers






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