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Cosi fan tutte

o sia La Scuola degli amanti

So machen es alle oder Die Schule der   Liebenden 


Dramma giocoso in zwei Akten

KV 588

italienisch gesungen    

Libretto von Lorenzo da Ponte 

Uraufführung am 26. Januar 1790 im Burgtheater WieDeutsche Erstaufführungen in Dresden, Frankfurt und Leipzig

Dauer: ca. 180min 
 

Charaktere:
Fiordiligi – eine elegante Napolitanerin (Sopran)
Dorabella – ihre Schwester (Mezzosopran) 
Fernando – ein Offizier (Tenor) 
Guglielmo – sein Kamerad (Bariton) 
Don Alfonso – ein alter Philosoph (Bass) 
Despina
– ein Kammerkätzchen (Sopran) 

Die Handlung spielt im Neapel, Mitte des 18. Jahrhunderts





HANDLUNG

Erster Akt: 

Die jungen Offiziere Ferrando und Guglielmo singen ein Hoch auf die Liebe und sind sich der Standhaftigkeit ihrer beiden Freundinnen, den Schwestern Dorabella und Fiordiligi, absolut sicher. Ihr erfahrener älterer Freund Don Alfonso zweifelt allerdings an der Treue der beiden Frauen – wie überhaupt an der Treue aller Frauen! Er schlägt eine kleine Wette vor: Sollten die beiden sich 24 Stunden genau an seine Anweisungen halten, würde er ihnen beweisen, dass auch ihre beiden Verlobten einer Treueprüfung nicht standhalten könnten. Die beiden schlagen ein und das Spiel kommt ins Rollen. 

Die beiden Damen schwärmen unterdessen von ihren Angebeteten und der unsterblichen Liebe zu ihnen. Don Alfonso kommt scheinbar abgehetzt hinzu und berichtet, der Krieg sei ausgebrochen und Ferrando und Guglielmo hätten sofort ihren Dienst antreten müssen. Die Kavaliere erscheinen in schicker Paradeuniform und verabschieden sich mit großem italienischen Gefühl von ihren Geliebten. 

Despina schwatzt mit den beiden tiefbestürzten Frauen und spottet über die „Soldatentreue“ - sie rät Dorabella und Fiordiligi, die Abwesenheit ihrer Männer zu nutzen, um selbst neue Liebeserfahrungen zu sammeln. Die beiden Schwestern weisen solche Mutmaßungen empört zurück – ihre Treue könne nichts erschüttern. Don Alfonso macht sich die lockere Lebenshaltung Despinas zu Nutze und holt sie ins Boot. Gegen eine kleine Aufwandsentschädigung soll sie zwei seiner Freunde im Haus vorstellen, die sich unsterblich in die beiden Schwestern verliebt hätten.

 

Ferrando und Guglielmo treffen als fremdländische Fürsten verkleidet ein und machen der Freundin des jeweils anderen den Hof. Die Damen geben sich spröde und sind von dem ungalanten Gebaren entrüstet. Die verkleideten Liebhaber sind zunächst erleichtert ob ihrer Treue, setzen aber noch eins drauf und täuschen einen Suizidversuch durch Gift vor. Die Gastgeberinnen sind ernstlich besorgt und rufen schnell nach einem Arzt. Prompt schneit die verkleidete Despina als erfahrener Medicus herein und heilt die beiden vermeintlich mit dem Tode ringenden Exoten. Dabei nutzt sie die fragwürdigen Methode magnetischer Steine. Kaum weilen die beiden Spitzbuben wieder unter den Lebenden, flirten sie schon wieder mit den Schwestern und entwickeln einen mordsmäßigen Appetit nach reanimierenden Küssen. Die beiden Frauen geben sich hochmoralisch, und kanzeln die beiden zudringlichen Freier mit routiniertem Wortschatz ab.  

Zweiter Akt:  

Dorabella und Fiordiligi sind nicht völlig unbeeindruckt von den Verführungskünsten der beiden Fremden geblieben. Despina ermutigt sie weiterhin, ihr Liebesleben etwas zu lockern und ihre Treue nicht allzu ernst zu nehmen. Zunächst ist es Dorabella, die sich erweichen lässt, ihrem Herz ein wenig nachzugeben. Fiordiligi aber bleibt standhaft und plant sogar, ihrem Geliebten Guglielmo in den Krieg zu folgen. Ferrando hat es auf sie abgesehen, kommt hinzu und droht erneut sich zu töten, sollte er weiterhin einen Korb bekommen. Fiordiligi gibt sich geschlagen und gesteht ihr Interesse an dem Fremdling. Somit entscheidet sich nun also jede unbewusst für den vormaligen Freund der Anderen. 

Don Alfonso führt die Frauen in den Garten, wo die Liebhaber alles romantisch hergerichtet haben. Eine nach der Anderen verfällt den neuen Liebhabern. Diese sind hinter ihrer zur Schau gestellten Maske allerdings ziemlich entsetzt über ihre leichtlebigen Freundinnen. Es kommt zu einem Streit, doch Don Alfonso erinnert beide, dass die 24 Stunden noch nicht abgelaufen seien. Er ermutigt die beiden Frauen ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen und die neuen Geliebten auf der Stelle zu heiraten. In entflammter Leidenschaft stimmen sie der Unterzeichnung eines Ehevertrages unter der Aufsicht eines von Despina gemimten Notars zu.  

Ein Militärmarsch wird in der Ferne vernehmbar und kündigt die unplanmäßige Wiederkehr der beiden vormaligen Geliebten an. Die neuen Ehegatten suchen das Weite und kommen demaskiert in das Haus zurück. Voller zwiespältiger Gefühle fallen die Frauen ihren Partnern in die Arme.  

Don Alfonso spielt den Männern die Eheverträge zu und diese gestehen ihr Minnespiel, sind aber naturgemäß hochgradig enttäuscht und machen den Treulosen eine große Eifersuchtsszene. Man ist perplex und alle vier sinnen auf einen Ausweg aus dem Dilamma. Alfonso verweist auf den aufklärerischen Nutzen von Täuschung und Enttäuschung und fordert die Paare auf, sich zu umarmen. Despina schämt sich etwas ihrer Mithilfe an dem fragwürdigen Spiel, tröstet sich aber, es schon oft so gemacht zu haben. Gemeinsam singt man ein Lied auf das Leben und die Liebe und die kleinen Unregelmäßigkeiten, die man besser gelassen nimmt. 

Bemerkung: 

Die ziemlich böse, intrigante Geschichte um Fiordiligi, Dorabella und ihre Geliebten wurde ursprünglich Antinio Salieri angeboten, der zwar mit der Komposition begann, diese aber nie vollendete. Die Story musste einem faunischen Menschen wie Mozart gerade recht kommen. Er komponierte also im Auftrag Josephs II. von Österreich eine seiner beliebtesten Opern, die heute neben den zwei anderen da-Ponte-Opern und der Zauberflöte zum Kernrepertoire jedes Theaters zählt. 

©2011 – Raphael Lübbers

 




 


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