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Schöne Oper – selten gehört


                                                       
Boticelli

Walter Braunfels [1882-1954]

Verkündigung


Mysterium in vier Aufzügen und einem Vorspiel

deutsch gesungen

 Libretto vom Komponisten
nach dem Schauspiel „L'annonce faite a Marie“ von Paul Claudel

 Uraufführung: 4. April 1948, Städtische Bühnen Köln

 ca.120min

Charaktere:

Andreas Gradherz,
Die Mutter
Violaine - deren Tochter
Mara - deren Tochter
Jakobäus
Peter von Ulm
- ein Baumeister
Die Stimme eines Engels
Der Schulze von Rothenstein
Der Gehilfe Peters
Arbeiter, Weiber, Bewohner des Salhofes
Das Kind

Das Geschehen spielt im 11. Jahrhundert am Oberrhein




                            
Kaiserdom zu Speyer

HANDLUNG

 VORSPIEL

Peter von Ulm will sich auf den Weg nach Speyer machen, um dort seine große Aufgabe, den Bau des mächtigen Domes fortzuführen. Violaine, die eine seltsame Faszination für den Mann hegt, sucht ihn vor seiner Abreise auf. Peter hatte Violaine einmal etwas zu grob angefasst und sie möchte ihm zum lebewohl sagen, dass sie ihm verzeiht. Im Gespräch gesteht der Baumeister, dass er an Aussatz erkrankt sei, doch die Symptome bislang noch verborgen blieben. Trotz der harten Zeit, die er auf sich zukommen sieht, schwärmt er von dem gigantischen Bauwerk, welches durch seine Planung entsteht. Viele Bürger hätten gespendet, um den Bau voranzutreiben. Auch Violaine gibt Peter einen goldenen Ring, den sie von Jakobäus als Liebesbeweis bekommen hat und küsst schließlich Peter aus Mitleid zu seiner Krankheit zum Abschied. Ihre böse Schwester Mara beobachtet diese Szene heimlich.


L. Cranach 


Erster Akt:

Andreas Gradherz möchte nach Jerusalem pilgern um dort auf seine alten Tage der Erleuchtung ein Stück näher zu kommen. Seine Frau versucht, ihm die anstrengende Reise auszureden. Andreas beschwichtigt ihre Sorgen damit, dass er Violaine an Jakobäus geben will, den er für gescheit genug hält, dass er ihm den Salhof eines fehlenden Sohnes statt, anvertrauen kann. Die Mutter gibt zu bedenken, dass die jüngere und giftige Tochter Mara dies wahrscheinlich in Rage bringen wird, da Sie selbst an der Heirat mit Jakobäus interessiert sei. Doch was der Herr im Hause will, ist Gesetz und so muss die Mutter den Wünschen ihres Mannes am Ende beigeben.

Mara hat das ganze belauscht und platzt nun wütend hervor. Sie macht eine Szene und droht sich umzubringen, sollte ihre Mutter es nicht schaffen den Vater umzustimmen. Jakobäus wird vorgeladen und Andreas stellt den Bewohnern des Salhofes den neuen Eigentümer. Violaine willigt der Heirat regungslos ein und ihr Vater verlässt mit dem Gefühl, alles zum Besten geregelt zu haben, das Haus, um seine Pilgerreise zu beginnen.

Zweiter Akt:

Zwei Wochen sind vergangen. Die Hochzeitsvorbereitungen laufen und Jakobäus ist voller Vorfreude. Doch Violaine weicht ihm so kurz vor dem großen Fest aus. Schlussendlich offenbart sie Ihm, dass sie am Aussatz erkrankt sei. Ihr Verlobter schenkt nun plötzlich dem Bericht Maras über den Kuss und dem angedeuteten heimlichen Verhältnis mit Peter von Ulm Glauben. Er verstößt Violaine, obwohl er sie nach wie vor liebt.

Dritter Akt:

Einige Jahre sind ins Land gezogen. Arbeiter bauen am Weihnachtstag eine Straße für die Ankunft des Königs. Mara, welche Jakobäus anstelle Violaines heiratete, erkundigt sich bei den Leuten, wo ihre Schwester als Aussätzige isoliert unter Ihresgleichen lebt. Mara verfolgte trotz ihres erheischten Glückes mit Jacobäus das Pech: Die Mutter starb kurz nach Violaines Fortgang vom Salhof und nun ist auch das gemeinsame Kind des jungen Paares plötzlich verstorben.

Mara findet Violaine und lamentiert erstmal kräftig. Sie ist gekommen um ihrer mittlerweile erblindeten Schwester den Leichnam Ihres Kindes zu übergeben und fordert Sie auf, ihr Kind mit Ihrem ungebrochenen Gottvertrauen ins Leben zurück zu holen. Violaine wehrt zunächst ab und fürchtet um Gottes Zorn ob solch blasphemischer Wünsche. Doch als die Glocken des Doms zur Weihnacht läuten, nimmt sie die leblose Hülle des Kindes an Ihr Herz und fordert Ihre Schwester auf für sie die Weissagung Jesajas aus der Bibel zu lesen. Ein himmlisches Wunder geschieht und die Prophezeiung der Menschwerdung wiederholt sich an Maras Kind. Als sie Ihr Kind in die Arm schließen will, erkennt sie, dass es nun die blauen Augen Violaines hat, anstatt ihrer schwarzen. Hasserfüllt stößt sie es zurück.

Vierter Akt:

Mara hat im Affekt versucht Violaine mit einem Karren umzubringen. Verstört kehrt sie zu zum Salhof zurück und versteckt sich. Auch Andreas kehrt von seiner Pilgerfahrt zurück und wundert sich, sein Haus leer vorzufinden. Peter von Ulm wurde wundersamerweise vom Aussatz geheilt und er bringt die stark verwundete Violaine, die er in einer Grube halbtot von einem Karren eingequetscht gefunden hatte. Jakobäus muss erkennen, dass Violaine stets ihn selbst liebte und er damals aus blinder Wut und unbegründeter Eifersucht seine Verlobte verstieß. Im Angesicht von Violaines nahendem Tod versöhnen sie sich. Als Aussätzige kann Violaine nicht im Haus sterben und Peter bringt sie nach draußen. Während ihr Vater den bitteren Verlust seiner Tochter beklagt, preist der Baumeister den Tod als Erlösung.


© 2012 – Raphael Lübbers

 

 




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