musirony - Der ferne Klang
 

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Schöne Oper – selten gehört





Franz Schreker [1878-1934]

Der ferne Klang

The Distant Sound


     Oper in 3 Aufzügen      

deutsch gesungen  

Libretto vom Komponisten 

Uraufführung am 18. August 1812 in Frankfurt

Dauer etwa 135min

Charaktere:

Grete Graumann (Sopran)
Fritz, ein junger Künstler (Tenor) 
Der alte Graumann, ein pensionierter kleiner Beamter (Bass) 
Frau Graumann (Mezzosopran)
Der Wirt des Gasthauses 'Zum Schwan' (Bass) 
Dr. Vigelius (ein Winkeladvokat)
Eine Kupplerin (Mezzosopran)
Der Graf (Bariton) 
Der Baron (Bass) 
Der Kavalier (Tenor) 
Mizzi, Milly und Mary (leichte Mädchen) 
Volk, Tänzerinnen, Kneipengäste 
und weitere 

Das Geschehen spielt im 18. oder 19. Jahrhundert
in Deutschland und Venedig

 



HANDLUNG
 

Erster Akt:

Der junge Komponist Fritz ist auf der Suche nach der ultimativen Inspiration, nach dem fernen Klang, der ihm schon oft im Traum vage erschienen ist. Er will seine beengte Kleinstadt verlassen und in die weite Welt hinausziehen, um seine Gedanken zu festigen. Seine Geliebte, Grete, lässt er zurück. Er kann und will sie nicht mitnehmen, verspricht aber, als veritabler, reicher Komponist schon bald zurückzukehren und ihr Geld und Ehre zu Füßen zu legen. Schweren Herzens reißt er sich los. Eine alte Kupplerin erscheint bei der allein gelassenen Grete und bemitleidet sie, da Fritz zum Abschied noch einmal in die Kneipe „Zum Schwan“ geht und sich zusammen mit ihrem Vater betrinkt, welcher zum Leidwesen Gretes und ihrer Mutter das gesamte Geld der Familie für Alkohol und Wetten ausgibt. In der späten Nacht kommt der alte Graumann mit den Kneipenbrüdern lärmend ins Haus und gibt vor, all sein Geld und nun sogar die eigene Tochter an den Wirt beim Kegeln verspielt zu haben. Grete ist entsetzt doch ihr Wehren hilft nichts und selbst die Mutter meint, dass es schlechtere Partien als den Wirt gäbe, zumal der Vater Stammgast ist.

Grete gibt sich einverstanden doch flüchtet sie später, um Fritz zu folgen. Sie hat sich verlaufen, steht mitten im Wald an einem See und denkt an Selbstmord, doch die alte Kupplerin ist ihr heimlich gefolgt und verspricht ihr eine glamouröse Zukunft. Nach ein wenig Überredung folgt Grete ihr.



Zweiter Akt:

Zehn Jahre zogen ins Land und Grete ist zu einer Edelprostituierten in Venedig geworden. In der „Casa di maschere“ hat sie eine Anstellung gefunden, einiges an Geld verdient und auch glückliche Momente erlebt. Doch fühlt sie sich innerlich ausgebrannt und stellt fest, dass ihre eigentliche Sehnsucht nach Fritz, nach Geborgenheit und Normalität ungestillt blieb. Um sich wie immer abzulenken, fordert sie die anwesenden Freier zu einem Sängerwettstreit heraus. Der, welcher die Mädchen des Bordells am meisten mit einem Gesang beeindruckt, soll eine Liebesnacht mit ihr zum Geschenk erhalten. Sofort finden sich einige Freiwillige. Den Anfang macht der Graf, Gretes glühendster Verehrer. Er singt eine Schauerballade über einen König, dessen Krone zu glühen beginnt und sich in seinen Kopf brennt, sobald er romantische Gefühle zeigt. Als er das verfluchte Hoheitszeichen ins Meer werfen will, zieht ihn eine Meerjungfrau in die Tiefe. Nach dem Applaus singt der Chevalier ein sorgenfreies Couplet über die Blumenmädchen von Sorrent. Einem dieser Mädchen kaufte er einen ganzen Strauß Rosen ab und sie gab sich ihm daraufhin als Braut.

Gerade will Grete die Entscheidung treffen, kommt ein dritter Freiwilliger. Es ist Fritz, der auf der Suche nach Inspiration wieder zu Grete gefunden hat und ihr nun innig seine Liebe gesteht. Er macht ihr einen Antrag, was die Prostituierten rührt. Als Fritz sich umsieht, merkt er, wo er sich befindet und was gespielt wird. Er muss erkennen, dass Grete nicht mehr das unschuldige Mädchen vom Lande, sondern eine selbstbewusste, sexuell freizügige Frau geworden ist. Angewidert stößt er sie von sich. Als der Graf ihn zum Duell fordert, winkt Fritz ab, da er sich nicht wegen einer Dirne schlagen würde. Er stürzt aus dem Etablissement und lässt Grete allein, die erkennt, dass sie ihre einzige Lebenshoffnung nun verloren hat. Gleichgültig gibt sie sich dem Grafen hin, der sie verführt.



Dritter Akt:

Weitere fünf Jahre sind vergangen. Fritz‘ Oper „Die Harfe“ hat Premiere. Im Theatercafé erinnern sich der Schauspieler und Dr. Vigelius des Streiches, den man Grete und ihrem Vater damals beim Kegeln spielte. Der Schauspieler lamentiert über sein Schicksal: Er kündigte seinen sicheren Posten am Hoftheater, da er, der einstige Darsteller großer Heldenpartien nun einen Schmierenkomödianten geben sollte. Ein Chorist kommt während der Pause und berichtet, dass die Stimmung über das neue Stück bisher grandios sei. Ein Polizist führt Grete hinein, welche ebenfalls in der Oper war, sie jedoch in Erinnerung an ihren Fritz die Kräfte verließen.

An einem Tisch ein Glas Wasser zu sich nehmend, gesellt sich ein ominöser Herr an ihren Tisch, der meint in Grete die bekannte Großstadthure Tini zu erkennen. Grete leugnet dies und wird daraufhin von dem Gast bedrängt Vigelius beobachtet dies, erkennt Grete und schreitet ein. Da er seine Taten in Vergangenen Jahren bereut und ihr das Mädchen Leid tut, wirft er den aufdringlichen Gast mit eigenen Händen hinaus. Die Oper ist aus und das Publikum strömt in das Foyer. Den Gesprächen entnimmt man, dass die Oper ein großer Flop war. Außerdem sei der Komponist todkrank. Diese Nachricht trifft Grete tief und sie fällt in Ohnmacht. Fritz sitzt gebrochen an seinem Schreibtisch und lauscht zum ersten Mal dem Klang der Natur, dem er sich so lange verstellt hat. Es dämmert ihm, dass dies der letztliche Schlüssel seiner Kunst werden könnte. Ihn überkommen Erinnerungen an Grete, die auf die schiefe Bahn geriet und ihn verließ, nur weil er sie einst stehen ließ. Rudolph ermutigt ihn, den letzten Akt der Oper noch einmal zu bearbeiten und so sein Meisterwerk zu schaffen. Doch Fritz fühlt sich außer Stande dies zu bewerkstelligen - Gesundheitlich zu angeschlagen und ohne Ideen aufgrund seines Mangels an Liebe sei er. Plötzlich führt Vigelius Grete herein. Voller Sehnsucht fallen sich die beiden in die Arme und schwören sich ihre ewige Liebe. Fritz hört nun auch den „Fernen Klang“ und glaubt somit sein Werk nun doch zum erfolgreichen Abschluss wenden zu können. Doch voller Erschöpfung stirbt er in Gretes Armen.

© 2011 – Raphael Lübbers

 

 


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