musirony - Kleider machen Leute
 

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Schöne Oper - gern gehört

 

Alexander Zemlinsky [1872-1942]

Kleider machen Leute


Musikalische Komödie in einem Prolog und drei Akten,
revidiert als Vorspiel und zwei Akte

 deutsch gesungen, entstanden 1922

 Libretto von Leo Feld nach der gleichnamigen Novelle von Gottfried Keller

 Uraufführung am 02. Dezember 1910 an der Volksoper Wien,
revidierte Fassung am 20. April 1922 im Deutschen Landestheater Prag

Dauer: ca. 100 min.

 
Charaktere

WENZEL STRAPINSKI, ein Schneider aus Seldwyla (Tenor)
WENZELS MEISTER und ZWEI SCHNEIDERGESELLEN (Sprechrolle, Tenor, Bariton)
DER KUTSCHER (Bassbariton)
DER AMTSRAT (Bariton)
NETTCHEN, seine Tochter (Sopran)
MELCHIOR BÖHNI, Prokurist aus Goldach (Bariton)
ADAM LITUMLEI, Notar (Bass)
SEINE FRAU (Alt)
POLYCARPUS FEDERSPIEL, Stadtschreiber (Tenor)
FRAU HÄBERLEIN (Sopran)
IHR ÄLTESTER SOHN (Tenor)
DER JÜNGERE SOHN DES HAUSES PÜTSCHLI (Bariton)
DIE WIRTIN ZUR "WAAGE" (Alt)
DER KELLNER (Tenor)
EIN PROLOGUS (Sprechrolle)

Köchin, Hausknecht, Kellnerbub, Schneidergesellen, Musikanten,
Bedienstete, Bürger, Gäste

Ort und Zeit der Handlung: Die fiktiven schweizerischen Dörfer Goldach und Seldwyla, Anfang des 19. Jahrhunderts
 





HANDLUNG

Prolog

Der Schneidergeselle Wenzel Strapinski hat den Dienst bei seinem Meister in Seldwyla gekündigt und begibt sich auf eine Wanderschaft um besseres Glück zu finden. Er wird von zwei anderen Gesellen bis zur Stadtgrenze begleitet. Als einziges Gepäck hat er einen vornehmen Mantel, sowie eine Pelzmütze dabei, welche er sich selbst geschneidert hat. Unterwegs begegnet ihm ein Kutscher, der dem einsamen Wanderer hilft und ihn in der herrschaftlichen Kutsche nach Goldach mitnimmt.

Erster Akt:

Vor dem Gasthaus „Zur Waage“ in Goldach herrscht allgemeine Betriebsamkeit. Alle ledigen Männer des Ortes werben um Nettchen, die Tochter des Amtsrates. Zwar kann der Prokurist Melchior Bönni alle anderen Konkurrenten mit einem Antrag ausstechen, jedoch gewinnt er das Herz Nettchens nicht. Die Kutsche mit dem Schneidergesellen fährt vor und als Strapinski aussteigt, sorgt er, zu seiner eigenen Überraschung, für großes aufsehen im Dorf. Seine elegante Garderobe macht mächtigen Eindruck und als der Kutscher auch noch das Gerücht verbreitet, Strapinski sei ein polnischer Graf, kennt die geschäftige Umtriebigkeit der Goldacher keine Grenzen mehr. Alles wird unternommen, um dem Neuankömmling Honig um den Bart zu schmieren und so möglicherweise den ein oder anderen Franken zu machen. Vier Geschäftsleute kommen ins Wirtshaus um Kaffee zu trinken und schmeicheln sich bei der Gelegenheit mit einer Zigarre bei dem vermeintlichen Adligen ein. Der Amtsrat lädt die ganze Versammlung zu sich zu Mittag und Nettchen ist hingerissen von dem charismatischen Strapinski. Melchior Bönni reagiert eifersüchtig und ist als einziger argwöhnisch. Die zerstochenen Finger des Grafen lassen ihn stutzen und er beschließt in Seldyla nach dem Neuankömmling zu fragen.

Am Abend sitzt Wenzel Strapinski in seiner Schlafkammer. Am liebsten möchte er fliehen und dem ganzen Missverständnis damit ein Ende bereiten, doch die Goldacher bringen ihm, da er ohne Gepäck reiste, schon im nächsten Moment „das Nötigste für die erste Nacht“.

Zweiter Akt:

Der Amtsrat hat Strapinski zum Essen eingeladen. Nettchen singt ein Lied zu Ehren des Grafen. Bönni muss beobachten, wie Nettchen und Strapinski immer näher zu einander finden. Doch er hat bereits ein Ass im Ärmel, hat er sich doch in Seldwyla bereits einiges über den entflohenen Schneidergesellen erfahren. Er wartet nur noch auf den rechten Moment, die Maskerade zu entlarven.

Abermals versucht Strapinski der lästigen Gesellschaft zu entkommen, doch diesmal kommt ihm Nettchen in die Quere. Anstatt sich zu verabschieden, kommt es zu einer Liebeserklärung.

Bönni überrascht das Paar und Nettchen ergreift die Initiative, indem sie ihrem ungeliebten Verehrer erklärt, dass sie und der Graf verlobt sei. Bönni spielt den guten Verlierer und gratuliert, plant insgeheim aber die Enttarnung des falschen Grafen bei den Verlobungsfeierlichkeiten.

Ganz Goldach hat sich im Waldhaus versammelt um die Verlobung zu feiern. Außerdem ist – auf Melchior Bönnis Einladung – Strapinskis ehemaliger Schneidermeister und die beiden anderen Gesellen aus Seldwyla anwesend. Sie führen ein Puppenspiel auf, in dessen Verlauf Strapinskis Identität enthüllt wird. Die Menge ist außer sich und verhöhnt Strapinski. Dieser reagiert zunächst beschämt, dann jedoch voller Zorn und wirft den Dorfleuten vor, dass sie die eigentlichen „Schneiderseelen „ seien, die ihn erst zum Grafen machten und nur diesen in ihm sehen wollten. Auch Nettchen ist enttäuscht und Strapinski entschuldigt sich einzig bei Ihr für seine Unehrlichkeit. Doch unerwartet kippt ihre Stimmung: „Kann ich schon keine Frau Gräfin sein, so werd' ich Frau Meisterin!“

©2012 musirony – Raphael Lübbers

 

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