musirony - Les biches
 

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Zauber des Balletts



Francis Poulenc [1899-1963]

Les biches

Die Hindinnen


Ballett mit Gesang in einem Akt

komponiert 1924

Libretto in Zusammenarbeit zwischen Komponist und Choreographin

Dauer etwa 35 Minuten

Uraufführung
am 6. Januar 1924 in Monte Carlo

Choreographie: Bronislawa Nijinska
Ausstattung:
Marie Laurençin
Formation:
Serge Diaghilews Balletts Russes
A
usführende: Nemtschiwowa – Tschernitschewa – Nikinska – Wilzak – Woizikowsky – Zerew

Struktur:

Ouvertüre,
Rondeau,
Chanson dansée: Qu’est-ce qu’Amour?
Adagietto,
Jeu: J’ai quatre filles à marier!
Rag mazurka,
Andantino,
Petite chanson dansées: J’ai un joli laurier!
Final



EXPOSÉ 

Zu dem Ballett „Les biches“ hatte der Komponist selbst den Einfall und in enger Zusammenarbeit mit Bronislawa Nijinska und Marie Laurençin erhielt es seine endgültige Gestalt. Die Ballettschöpfer versuchten eine Atmosphäre wiederzugeben, die sich in den gehobenen Schichten nach dem ersten Weltkrieg etablierte. Man wollte jung sein, man wollte elegant sein, man gab sich sportlich und wollte umworben sein.

Mittelpunkt des handlungsfreien Balletts ist ein Sofa in einem feinen Salon, um das sich buchstäblich alles dreht. Man kann sich auf dem Möbel ausruhen und sich dahinter verstecken. Zwölf Mädchen in Rosa werden von drei Personen männlichen Geschlechts in Badekleidung heftig umworben. Umgekehrt sind die Damen, den Annäherungen der Athleten nicht abgeneigt. Die Umworbenen haben keinen guten Ruf, deshalb bezeichnet man sie auch abwertend als Hindinnen. Es geht durch die Terrassentür des noblen Hauses ein und aus. Dem Ballettbetrachter ist es überlassen, zu mutmaßen, wer der Jäger und wer auf dem Rückzug ist. Die Tänzerin in Gelb ist vom Tanzen müde geworden und legt sich auf das Sofa, aber zwei der Herren lassen sie nicht in Ruhe. In den Mittelpunkt des Geschehens stellt sich immer wieder die Dame in Blau, welche sich gern störend in die Zärtlichkeiten der anderen einmischt. Es gibt noch zwei Mädchen in Grau, die sich von den anderen abwenden, um für sich zu sein.

Aber es wird nicht nur getanzt, sondern auch gesungen. Man philosophiert über die Beschaffenheit der Liebe – über was lohnt es sich sonst zu reden?


Qu’est-ce qu’Amour?

***
musirony 2006 - Engelbert Hellen





 


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