musirony - Der Ritter und der Drache
 

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Schöne Oper - selten gehört




Mikko Heinö [geb. 1948]

Der Ritter und der Drache

Ridarren och Draken - Ritari ja Lohikäärme -
The Knight and the Dragon


Oper in Zwei Akten

schwedisch gesungen 

entstanden 1999/2000

Libretto von Bo Carpelan 

Uraufführung am 9. November 2000 im Dom von Turku
Anlass des Ereignisses war die 700-Jahrfeier des Doms.
 

 

Spieldauer: 76,5 Minuten


Charaktere:
Fürst Erik (Bass-Bariton)
Marina, seine Tochter (Sopran)
Göran Sköld (Mezzosopran)
Sören Draken (Bass)
Der Narr (Tenor)
Schwarze Dame (Alt)
Weiße Dame (Sopran)
Vier Kaufleute 
Banditen
Stadtvolk 
Zwei Chöre 

Die Handlung spielt in der finnischen Stadt Turku 
 




STRUKTUR:
  

Einleitung
Stadtvolk – Fred i vår tid – 

Erster Akt:
1.  Chorszene – Mot kvällen hörs i gränderna –
2.  Der Narr – Här! Här har ni slottets tystnad! –
3.  Marina – Vad vill du mig gycklare? –
4.  Marina – Ensam. Ensam med hårda vindar –
5.  Stadtvolk – Furste, döda flyter vid stränderna – 

Intermezzo:
Fürst Erik - Jagen slit av strid –  

Zweiter Akt:
6.  Vier Kaufleute – Han är här! – 
7.  Sören Drake – Vad glor du på, grubbe där! – 
8.  Fürst Erik – Stig fram du min ungdoms dröm – 
9.  Göran Sköld – Du tystnadens Gud –  
10. Stadtvolk (Heller und dunkler Chor) – Borta, borta – 

Ausklang:
Schwarze Dame – Ingen okänd gud skyddart oss … –




HANDLUNG  

Einleitung:

Die Bevölkerung gibt in Stichworten an, was sie sich wünscht und wovor sie sich fürchtet. 

Fred i vär tid!
Guld et draken! 
Tämplet värt vem! 
Guldet värt vem!   
Fred!  
Fred i vär tid!“ 

Friede in unserer Zeit, Gold für den Drachen, den Dom als Schutz. Gold für ihre Sicherheit und nochmals Frieden! 

Vier Kaufleute, stellvertretend für alle anderen, fordern die Menschen ihrer Stadt auf, die Trompeten zu blasen. Der giftspeiende Drache soll die Stadt nicht länger ängstigen. Mit Gold wird sein Maul gestopft und mit Silber dreht sich das Leben weiter. Der Frieden wird mit kostbaren Geschenken erkauft, die Begehren erwecken. 

Gebieterisch befiehlt Fürst Erik mit Versprechungen zurückhaltend zu sein. Täuschung soll ihnen aus der Patsche helfen - prahlen sei unangebracht. Leute aus den Elendshütten müssen wissen, dass der Drache gerissen ist und seine Geschäfte mit dem Kauf von Seelen macht. Wir alle sind verraten, wenn wir uns auf Geschäfte mit dem Satan einlassen. Lauscht diesen vier Kaufleuten, die glauben, dass Versicherungen hinter feinen Versprechungen zerbrechlich sind. Steht hinter mir mein Volk? Ihr werdet sehen, dass Gottes Gnade unser Leben schützen wird! 

Die vier Kaufleute protestieren und glauben, dass der Fürst nur einen Teil der Einwohner hinter sich versammeln kann. Fürsten kommen und gehen und sind genötigt, die Vormachtstellung des Standes der Kaufleute anzuerkennen. Sturmwind werden sie ernten und ihre Vorstellungen wie Traumfetzen im Nebel niedersinken! Der Fürst soll es abwarten - den Händlern gehöre der Vorrang. Frieden in unserer Zeit gibt es nur durch die Macht des Geldes!  

Erster Akt 

Erste Szene:  

Als Besonderheit weist die Oper einen dunklen Chor, der für das Böse steht und einen hellen, der das Gute vertritt. Ein schwarzgewandete Dame gibt den Ton für die dunklen Schattierungen an, während die weißgekleidete die Lichtseite vertritt. Beide stehen sich im kontrovers gehaltenen Dialog gegenüber. Fürst Erik steht im Halbschatten einsam und ein bisschen hilflos in der Mitte.

Immer, wenn der Abend anbricht hört der dunkle Chor schrille Schreie aus Wald und Feld, aus den Wiesen und dem Gebüsch. Der Fürst soll Stellung nehmen, was das zu bedeuten hat. Wie sieht es aus mit seiner Protektion? Der helle Chor fühlt sich berufen, in Opposition zu treten. Lichtfluten findet man innerhalb von Gewölben. Symbolisch stünden sie für die Weisheit des Verzeihens und der Gnade. Unter diesem Aspekt sei das Verhalten des Fürsten zu betrachten. 

Die schwarze Dame verschafft sich den Vortritt und behauptet, dass der Hauch des Bösen an den Ufern des Flusses aufsteige wie Dunst. Entlang den Ufern nimmt der Fürst die schwarzen Schatten unter den Brücken wahr. Die weiße Dame sieht das anders. Wenn der Tag anbricht, wird Klarheit herrschen und der Fürst wird ins Licht schauen, welches von Himmel strömt. Der Geforderte entgegnet, dass die Stimmen der Verräter sich in der Nacht vernehmen lassen. Er höre die schweren Schritte der Verbrecher in der Dunkelheit. Sie bedeuten Untergang und die Gestalten rütteln an seiner Tür. Er selbst verhalte sich oft mutig, aber manchmal auch furchtsam. Die Waffen seien verrostet und das Schwert nicht geschärft. Dunkler Rauch liege wie eine heftige Beschimpfung über der Stadt. Er könne ihm nicht gebieten, zu verschwinden. Die Bevölkerung ist besänftigt, denn sie findet, dass die Ruhe, in der sein Schloss sich befindet, den Untergang verhindern wird. 

Zweite Szene: 

Der Narr kommt aus einer Seitentür und hat die letzten Worte noch gehört. Die Menschen sollen dem Läuten der Glocken lauschen. Der Satan schätzt wildes Gelächter, lustige Spiele und den Rausch des Weins. Er liebt die Frauen und macht Witze über ihren Fettsteiß. „Marina, Marina, du bist seine Zielscheibe!" Der Narr erkennt Marina, die sich in der Gruppe unauffällig versteckt hielt. 

Fürst Erik findet, dass sie seit dem Tod ihrer Mutter sein Lichtblick ist. Die weiße und die schwarze Lady beurteilen das Mädchen gegensätzlich. Adel, Priesterschaft, Burgherren und Bauern bemühen sich. Haben wir nicht genügend Volk, um den Überfall auf das Gotteshaus abzubremsen? An Mitteln fehlt es nicht, denn überdurchschnittlich intelligent ist der Teufel auch nicht. Marina denkt von sich bescheiden: Sie hört immerzu Stimmen, gewahrt aber keine Aktion. Ist sie selbst etwa der Gegenstand oder der Teil eines Spiels? Stahlt sie nicht genügend Ernsthaftigkeit und Zurückhaltung aus? Oder hat sie etwa den krächzenden Schrei eines Seevogels? Alle können ihr gestohlen bleiben und alle sollen verschwinden - der Vater auch. Sie möchte sich jetzt mit dem Narren unterhalten. Der Opernbesucher staunt, was man sich als Prinzessin alles herausnehmen darf! 

Dritte Szene: 

Marina weist den Narren zurecht. Muss er dauernd mit ihr herumalbern? Was will er ihr erzählen? Der Drache habe ein warmes Herz. Seinem Pochen soll sie lauschen. Sein Herzschlag ähnelt dem Hieb einer Klinge, widerspricht das Mädchen. Der Narr erklärt, dass das erwähnte Organ immerzu Purzelbäume schlage und empfiehlt, Satans Gier mit Geschenken zu dämpfen, bis er darin ersäuft. Seine Gedanken seien wie schäumender Wein. Ihre dagegen seien geprägt von eigener Strenge und sie halte sich an das Walten des Schicksals. Mit eigener Kraft schöpft sie ihr Urteil aus der eigenen Tiefe. Wie kann ein Schwert die Wogen des Meeres durcheinander bringen? Mit seiner Erdverbundenheit kann der Narr sich frei bewegen. Ihre Gedanken gleichen dem Schrei des Seevogels. Allein, allein! Mit den Glocken und dem Drachen allein, bedauert er das mutige Mädchen. Sie wird den Weg gehen, der ihr vorgezeichnet ist!

Vierte Szene: 

Marina hört zu ihrer Beruhigung die Stimme von Göran Sköld aus dem Jenseits – einer Art skandinavischer Lohengrin, der bedrängten Jungfrauen zur Seite steht. Wird er ihr aus der Verlegenheit helfen, wenn der Drache sie bedroht? Soll das Ungeheuer kommen, aus dem Maul schäumen und auf sie treffen.

Fünfte Szene:


Der Fluss ist über seine Ufer getreten. Ein böses Vorzeichen! Mit Unterstützung ihrer Chöre flehen die weiße und die schwarze Dame Fürst Erik an, dass er handeln solle. Die Fischer klagen, dass ihr Wasser vergiftet sei. Gold und Silber verlangen sie für sich selbst nicht, sie möchten nur in Frieden vor dem Drachen leben. Der Fürst zögert, spürt aber dann, dass er an Kraft und Mut gewinnt. Die Zeit ist reif für blutige Taten. Aus der Ferne tönt Görans verschwommene Stimme, mystische Sprüche klopfend – das lässt hoffen.

INTERMEZZO 


Marina hat eine letzte Auseinandersetzung mit ihrem Vater. Völlig erschöpft von dem Zwiespalt zwischen Sorge und Ärger reflektiert Erik, dass er nach dem Tod der Mutter die Tochter mehr liebt, als irgend etwas sonst auf der Welt. Marina bekennt, dass es auch in ihrem Innern chaotisch aussieht: Licht und Dunkelheit, Traum und Schatten setzen ihr zu. Erik sieht sich außerstande, die Tochter zu beschützen, aber Marina hat sich ein Herz gefasst und sieht dem Schicksal mutig ins Gesicht. Sie kalkuliert, dass Ritter Göran gegen den Drachen für sie kämpfen und siegen wird. Das Ungeheuer rückt an und klopft heftig gegen das Portal. 

Sechste Szene: 

Die Kaufleute und der Narr sind durch einen Nebeneingang in die Kathedrale gelangt und haben Gold dabei, welches sie dem Drachen anbieten wollen. Erik nennt sie Verräter, denn in einem Gotteshaus soll nicht der böse Mammon regieren. Ihr Heil läge in Gottes Gnade und da erübrige es sich zu feilschen. Eine Räuberbande hat die Kirchentür gewaltsam aufgebrochen. Die Dunkelheit kommt herein, kommentieren die Schwarzgekleideten, aber das Licht wird triumphieren, frohlockt die Opposition.  

Sobald das Opernpublikum, des Sören Draken ansichtig wird, kommt die große Ernüchterung. Der Ankömmling ist weder Drache, noch Lindwurm. An der Rampe steht ein ganz gewöhnlicher Räuber mit seiner Bande, die glaubt, Ansprüche stellen zu dürfen. Charisma ist bei Draken nicht vorhanden und Mystisches geht ihm völlig ab. Aus der Angst geboren, wurde jemand diabolisiert, der den Attributen eines Satans überhaupt nicht gerecht wird. Dem Opernpublikum ist völlig unverständlich, wieso der Fürst kein Militär einsetz, um mit dem Gangster fertig zu werden. Die Ganoven verlangen von den Dickbäuchen – wie sie sich ausdrücken - Säcke mit Mehl und Wolle von Schafen. Alles menschliche Bedürfnisse, deren Besitz gerechtfertigt ist! 

Siebte Szene:  

Der Räuberhauptmann mit Vornamen Sören heißt nur Draken, ist aber keiner. Seine Begierde besteht vornehmlich darin, seinen Arm um Marinas Hüfte zu legen. Sören Draken legt sich nun mit Fürst Erik an! Weshalb starrt er so? Er möge seinen Sarg öffnen und hineinsteigen. Aber vorher geht es zum Geschäft! Die vier Kaufleute haben es als richtig angesehen, Gold zu spendieren. Sie schlugen ferner vor, dass Prinzessin Marina als Gegenleistung für den Frieden der Stadt eingetauscht werden soll. Freundlicherweise habe der betrunkene Narr Weinfässer erwähnt, die der Braut als Mitgift beigeordnet werden sollen. Marina beginnt mit dem Narren Streit, er solle den Räuber bitte akustisch nicht übertönen, weil sie genau hören will, wie er sich äußert. Der Blutbart, soll bitte grundsätzlich Obacht geben, damit er nicht über die Falten ihres Gewandes stolpere. Das sei ein feiner Spruch findet Sören, die Bezeichnung 'Blutbart' stünde ihm gut. Fürst Erik gibt sich mutig und droht, falls das Großmaul nicht bald Leine zieht und angreift, mit dem Ableben. Wie hat Mücke sich geäußert? Söran höhnt, er sei nur ein einfacher Mann mit einfachen Gewohnheiten, aber jetzt zittere er vor Furcht. Die Räuber drängen auf Tempo: „Blut gegen Blut“ schlagen sie vor. Wie sieht es aus? Die Hälfte des Goldes aus dem Stadtsäckel und das Mädchen komplett gehen in ihren Besitz über. Als Gegenleistung würde Söran Draken sich mit seinen Leuten friedfertig aus der Stadt entfernen und nicht mehr wiederkommen.  

Achte Szene:  

Göran Sköld sieht nun seine Zeit gekommen, der bedrängten Jungfrau zur Hilfe zu eilen. Er macht sich sichtbar und mit mythischen Kräften schlägt er Hauptmann nebst Bande in die Flucht. „Ein Geist, ein Geist“ rufen die Vagabunden entsetzt und machen die Fliege. Weil er mit Sopranstimme singt, ist Sören Draken sich nicht sicher, ob es sich um einen Mann oder um eine Amazone handelt. Beide beschimpfen sich noch ein bisschen. Aus welchem Apfel der Wurm gekrochen sei, will Sören von Göran wissen. Als er hört, welchen illustren Gegner er vor sich hat, gibt er lieber Fersengeld. Die Kirchentür schließt sich mit einem Knall.  

Neunte und zehnte Szene: 

Es fällt noch ein bisschen Dialog an, der die Handlung aber nicht weiterbringt. Man ist froh, dass die Räuberbande und ihr Hauptmann das Städtchen nun hoffentlich in Ruhe lassen.  

Die schwarze und die weiße Dame werden durch ihren Chor verstärkt und haben das letzte Wort, sie sorgen für einen hymnischen  

AUSKLANG

Anmerkung:

Den Anspruch, den das Werk zu Beginn der Vorstellung weckt, kann es nicht ganz umsetzen. Von der Komposition her ist es beeindruckend. Vor allen die Chöre mit ihren Chorführerinnen kommen in einem Altarrraum gut zur Geltung. Die Schwäche liegt im Libretto, welches einen mythischen Anklang vermuten lässt, der sich in der Verhandlungsszene des siebten Bildes aber radikal verflüchtigt.

Die Texte sind oft von weit hergeholt und es fällt schwer, ihnen Gewicht zu unterstellen. Zur Einweihung des Doms von Turku hat das Werk seinen Zweck erfüllt und mit einer gewissen regionalen Bedeutung wird man es als Zeitdokument respektieren.

***
2011 musirony – Engelbert Hellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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