musirony - Ryno
 

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Schöne Oper – kaum bekannt

 
Ryno

Eduard Brendler [1800-1831]

Ryno

oder Der Fahrende Ritter -
eller Den vandrande riddaren - or the Knight Errant


Singspiel  drei  Akten

 vervollständigt von Prinz Oscar von Schweden und seinem Team

 

Libretto von Bernhard von Beskow

Kritische Edition von Anders Wiklund

 schwedisch gesungen

 Uraufführung posthum 16. Mai 1834 in Stockholm

 Dauer: knapp 2 Stunden

Charaktere:

Thure Stenson, ein alter Ritter - Bass
Agnes, seine Tochter – Sopran
Ryno, ein fahhrender Ritter – Tenor
Arnold, Adoptivsohn Stensons - Bariton
Birger Ulfson, Schlossvogt – Bariton
Snap, Rynos Diener – Bariton
Botvid, Gätner. Bariton
Jösse, sein Gehilfe – Bariton

Christoffer, Knecht Stensons - Sprechrolle
ferner: Diener. Bauern und Zigeuner

Das Geschehen spielt um 1500 in Schweden



Eduard Brendler

Dokumentation:
LABEL Sterling – Einspielung 1991/92 beim Schwedischen Radio in Göteborg,
Das Göteborg Symphonie Orchtester dirigiert Anders Wiklund,



HANDLUNG


OUVERTÜRE


Die Vorgeschichte

Der alte Ritter Thure Stenson soll während einer Pilgerfahrt nach Schonen an einem Schlaganfall gestorben sein. Auf dieser Reise wurde er lediglich von seinem Knecht Christoffer begleitet.

Der Ritter Arnold wuchs als Thures Pflegesohn auf und dürfte eines Tages sowohl sein Gut als auch sein Gold erben. Er erhielt auch das Versprechen, seine Tochter Agnes heiraten zu dürfen.
 
Bei einem Turnier in Stockholm wurde das Gerücht verbreitet, Arnold sei für Thures Tod verantwortlich. Später erfährt das Publikum, dass der fahrende Ritter Ryno es als seine Aufgabe ansieht, den Verdächtigten zum Zweikampf herauszufordern, um ein Gottesurteil zu erzwingen.

Erster Akt:

Die Feierlichkeiten zur Hochzeit von Agnes und Arnold werden vorbereitet. Die Bauern sind zwiespältiger Meinung ob dem Paar Glück gewünscht werden soll und diskutieren, ob Arnold nicht die Schuld am Tod seines Pflegevaters trägt. Allgemein ist man der Ansicht, dass der alte Ritter ermordet wurde. Botvid trägt ein sentimentales Lied vor, bei dem Arnold plötzlich zu weinen beginnt. Das Brautpaar kommt, um am Grab Thures zu beten. Danach bricht ein tosendes Gewitter los, was von der abergläubischen Bevölkerung als Bestätigung von Arnolds Bosheit aufgefasst wird.

Auf der Suche nach einer Herberge für die Nacht erscheinen Ryno und sein Knappe Snap. Von Jösse erfahren sie, dass das festlich geschmückte Schloss Arnold gehört. Er erzählt auch von der Familientragödie und Ryno nimmt sich vor, den Begeschuldigten von den üblen Verdächtigungen des Vatermordes zu befreien. Fest glaubt Ryno, dass er det rechte Streiter ist, um das Gottesurteil zu erwirken. Er beabsichtigt in das Schloss einzudringen, um Arnold zum Duell zu zwingen. Sein abenteuerlicher Plan ist, sich als Wahrsager unter die Zigeuner zu mischen, um sich inkongito bewegen zu können. Der Gedanke, dass sein Handeln ohne juristischen Auftrag seine Kompetenzen überschreitet, kommt ihm nicht. Snap will er bei seinem Vorhaben nicht dabei haben.

Zweiter Akt:

Agnes wird von amourösen Emotionen geplagt und philosophiert über Erscheinungsformen, und wo diese in der Natur sonst noch vorkommen.

Ryno hat sich als Zigeuner verkleidet und sich unter das fahrende Volk gemischt. Er gibt vor, ein Wahrsager zu sein und sagt Agnes auf Arnolds Wunsch die Zukunft voraus. Der Scharlatan will nur Unfrieden stiften und phantasiert in Gegenwart Birgers von dem Verdacht, der angeblich gegen ihren zukünftigen Mann in Umlauf ist. Daraufhin weigert Agnes sich Arnolds Braut zu werden und lässt die Hochzeit platzen. Ryno fordert Arnold zum Zweikampf heraus. Dieser hustet ihm etwas und quittiert seine Unverschämtheit damit, dass Arnold ihn durch seine Wachen ins Gefängnis werfen lässt.

Jösse trifft auf Snap, ohne zunächst in der Dunkelheit zu erkennen, welcher Gruppe die beiden eigentlich angehören. Im Gespräch erfährt Snap, dass Ryno festgenommen wurde. Er gibt sich einen Ruck, wächst über sich hinaus und eilt, um ins Schloss einzudringen und seinen Herrn zu befreien.

Thure Stenson war gar nicht richtig tot und macht sich bemerkbar. Jösse hält ihn für ein Gespenst, das  in sein Schloss zurückkehren will und erschrickt mächtig. Im Zeitalter der Romantik sind übersinnliche Erscheinungen etwas Alltägliches. Jetzt wird es spannend: Christoffer, Arnolds Werkzeug beim Mordanschlag, versöhnt sich wieder mit seinem ehemaligen Herrn und verrät ihm, dass der böse Arnold hinter dem Anschlag steckte.

Snap gelingt es als Narr verkleidet, in den Bankettsaal vorzudringen und Arnold mit Wein abzufüllen. Er nimmt Kontakt zu Agnes auf und denunziert den Strolch. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Schlüssel zur Gefängnishöhle zu entwenden, wo Ryno sitzt. Er verrät ihr auch, dass Ryno sie abgöttisch liebt.

Dritter Akt:

Das stimmt genau, denn im Kerker singt Ryno von seiner Liebe zu Agnes. Die Angebetete erscheint mit Snap um Ryno zu befreien. Gerade als sie das Freie suchen wollen, tritt Arnold mit seinen Leuten auf. Doch Rettung kommt vom Himmel. Kraft einer übernatürlichen Fähigkeiten erscheint Thure Stenson wie ein Gespenst und jagt ihnen Angst ein, dass Arnolds Männer die Flucht ergreifen. Die Gefangenen danken der Vorsehung für ihre Rettung aus höchster Not.

Durch Christoffer, der jetzt auch bei Ryno Knappe geworden ist, wird Arnold nochmals aufgefordert. seine Ehre zu verteidigen. Vor dem Kampf weigert sich Arnold, vor Thures Grab niederzuknien, wozu er von Ryno und dem Volk aufgefordert wird. Nach verrichtetem Gebet beginnt der Kampf, in dessen Verlauf sich Thure nochmals offenbart.

Ryno kann besser raufen und es gelingt ihm den Kampf zu seinen Gunsten zu entscheiden. Dank übernatürlicher Einmischung wurde Arnold liquidiert und liegt jetzt tot auf dem Rasen. Agnes lässt das Ableben ihres Bräutigams kalt und wendet ich ihrer neuen Liebe zu.


Prinz Oscar von Schweden

Anmerkung:

Eduard Brendler volendete von seiner Oper nur acht Nummern, dann verstarb er 1831. Doch Brendler hatte in Prinz Oskar von Schweden einen mächtigen Fürsprecher bei Hofe, dem die Fertigstellung einer Nationaloper ebenso am Herzen lag wie ihm selbst. Mit seinem Team legte der Prinz Hand an, so dass am 16. Mai 1834 die Oper in Szene gehen konnte.

Brendler stammt gebürtig aus Dresden, doch schon in frühester Kindheit wechselte er sein Vaterland. Sein Vater war Flötist in der Königlichen Hofkapelle Stockolm. Von ihm wurde er auch unterrichtet.

 

 ***
musirony – Engelbert Hellen

 

 

 

 

 

 

 

 


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