musirony - Komödie auf der Brücke
 

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 Schöne Oper – selten gehört
 

Bohuslav Martinů (1890-1959)

 Komödie auf der Brücke

  Veselohra na mostě


Oper in einem Akt

Libretto vom Komponisten
nach einer Vorlage von V. K. Klicpera

Uraufführung 1937 durch den Prager Rundfunk
Szenische Aufführung am 29. Mai 1951 in New York (englische Uraufführung)
und 1952 am Teatro La Fenice

Charaktere:

Popelka, eine junge Tschechin
Sykos, ihr Verlobter
Bedron, ein Bierbrauer
Eva, seine Frau
Ein Schulmeister

Die Geschichte spielt auf einer Brücke, die zwei sich feindlich gesonnene Dörfer miteinander verbindet.


HANDLUNG

Zwei Dörfer sind miteinander verfeindet und versuchen, sich gegenseitig zu ärgern. Eine Brücke ist die einzige Verbindung zum anderen Ufer und jede Dorfgemeinschaft hat einen Wachposten aufgestellt. Der Fußgänger, der passieren will, darf die Brücke zwar betreten, wird aber daran gehindert, an sein Ziel zu gelangen. Der Geneckte hat die Möglichkeit auf der Brücke zu übernachten oder ins Wasser zu springen.

Die junge Popelka gerät in diese Falle und wird von dem frechen Wachposten daran gehindert, in ihr Dorf zu gelangen. Sie war auf der anderen Seite, um bei der Beerdigung ihres Bruders zugegen zu sein, der in einer Schlacht gefallen war und in einem Sammelgrab beigesetzt wurde. Ihre Mutter und Sykos, der Verlobte, werden gewiss nach ihr suchen, wenn sie nicht pünktlich zurück ist, denkt sie.

Bedron, der auf der anderen Seite Hopfen sammelte, hat das gleiche Problem, er kann seine Passage nicht zu Ende bringen. Die beiden sich verraten vorkommenden Erdenbürger klagen sich gegenseitig ihr Leid und versuchen, die Zeit mit Küsschengeben zu überbrücken, bis die nächtliche Ausgangssperre aufgelöst ist. Doch exakt im unpassenden Moment kommt Sykos, um seine Verlobte abzuholen und erwischt sie beim Knutschen. Schon immer hat er gewusst, dass sie ein leichtes Mädchen ist!

Der Hopfensammler ist ehelich verbunden; die Gattin hat die Einsamkeit zu Hause nicht ausgehalten und beschlossen, ihren Mann ebenfalls abzuholen. Auch sie misst der Situation einen überzogenen Stellenwert bei und beginnt ihren Mann in einem Anfall von Eifersucht, übel zu beschimpfen. Gewiss, der Anlass ist nichtig, aber die Situation eskaliert.

Es kommt noch ein weiterer Passant - es ist der Schulmeister des Dorfes - der in Gedanken versunken versucht, ein Rätsel zu lösen. Schließlich kommt der Träumer zu einem Resultat. Popelka kann ihren Bruder gar nicht beerdigt haben, denn der angeblich Tote ist ihm heute noch im Dorf begegnet. Es war mit Sicherheit ein Unbekannter, dem Popelka versehentlich das letzte Geleit gegeben haben muss.

Überraschend haben die Bürgermeister der beiden Dörfer einen Waffenstillstand geschlossen und die nervlich geforderten Parteien kehren in das Dorf zurück, in welches sie gehören.-

***
2011 musirony – Engelbert Hellen

 

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