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Schöne Oper - kaum gehört




Anaton Vieru [1926-1998]

Iona

Jonas - Jonah



Oper in einem Akt und vier Szenen

rumänisch gesungen

 entstanden 1971 – 1975

 Libretto vom Komponisten nach der Tragödie von Marin Sorescu

 

Dokumentation:

LABEL: Electrecord Nr. 01410/01411, Ende der 1970er Jahre,
Orchestra de studio a Radioteleviziunli Bucuresti
Dirijor: Ludovic Bács 3 Gesangsolisten des Jonas: Gheorghe Crặsnaru (Bass), Florin Diaconescu (Tenor), Pompei (Bass)
 
Das Geschehen spielt im Heiligen Land im Bauch eines Fisches


 

 STATEMENT


Die Oper ist mit dem Bericht des Alten Testamentes (Buch Jonas Kapitel 1 und 2) nicht in Einklang zu bringen. Sie beginnt mit der Szene, als Jonas von einem Meeressäuger verschlungen wird. Das passiert aber nicht beim Angeln, sondern in Wirklichkeit trug sich die Begebenheit auf einem Schiff auf der Reise von Joppe nach Tarsis zu. Jonas war auf der Flucht vor dem himmlischen Herrn, weil er Weisung hatte, nach Ninive zu gehen, um der Bevölkerung zu predigen, dass sie von ihrer Bosheit ablassen soll. Das Resultat seines Ungehorsams war ein Seesturm, der Reisegäste und Kapitän in Bedrängnis brachten. Allgemein kam man zu den Resultat, dass ein Passagier die Katastrophe ausgelöst haben müsse, weil er sich den Zorn des Himmels zugezogen hat. Es wurde das Los geworfen und es traf Jonas. Eine zutreffende Information konnte Jonas nicht geben. Indem er sich einverstanden erklärte, dass man ihn ins Meer werfen solle, entzog er sich weiteren unangenehmen Fragen.

Die Oper setzt an der Stelle ein, als ein Fisch vorbeikommt, ihn am Hinterteil erwischt und versucht ihn zu verschlingen. Jonas stellt sich quer, so dass er den Schlund nicht passieren kann und ruft um Hilfe. Viele kleine Fische schwimmen an ihm vorbei und Jonas selbst dreiteilt sich in einen Tenor und zweimal Bass. Seine neue Unterkunft gefällt ihm nicht und der Gefangene überlegt, ob er sich selbst oder den Fisch abstechen soll.

Die rhythmischen Bewegungen des Magens stören ihn und er denkt an eine Parkbank, auf der er sich ausstrecken kann. Der surrealistische Text wird von einem Chor untermalt. Aus musikalischer Sicht ergeben sich keine Einwände. Das Klangbild hält sich an zeitgenössische Gepflogenheiten. Der Opernbesucher wird aber sehr bald aufgeben, in den textlichen Inhalt einzudringen, um außer Humor auch einen Sinn zu erkennen. Die Analyse führen wir daher auch nicht zu Ende.

***
2011 musirony – Engelbert Hellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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