musirony - Zoraide di Granata
 

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Schöne Oper - selten gehört




Gaetano Donizetti [1797-1848]

Zoraide di Grananta

Soraya von Granada


Heroisches Melodram in zwei Akten

italienisch gesungen

Libretto von Bartolomeo Merelli
nach dem Roman von Florian Gonzales

Uraufführung: Erste Fassung 1822, Zweite Fassung 1824,
beide am Teatro Argentina in Rom


Charaktere:

Almuzir,
König von Granada
Abenamet, sein General
Zoraide, Lebensgefährtin Abenamets
Ali, Schurke und Faktotum Almuzirs
Almansor, Freund Abenamets

Die Handlung spielt in Andalusien zur Zeit der Rivalitätskämpfe zwiwchen den Abencerragen und den Zegri
etwa zu Beginn der vorletzten Jahrtausendwende




INHALTSANGABE
 
 

Erster Akt:

Granada wird einmal mehr von den Spaniern belagert und der maurische Herrscher Almuzir hat schlaflose Nächte. Die Frau, die er gern an seiner Seite hätte, ist Soraya - leider schon vergeben an seinem General Abenamet. Dieser möchte Soraya behalten und Soraya möchte nicht wechseln. Kurzer Prozess - Abenamet wird erst einmal weggesperrt. 

Die Anhänger des im Volke sehr beliebten Abenamet lassen ihren Anführer nicht im Stich und rebellieren. Dieser wird vor den Herrscher beordert und soll der Liebe zu Soraya abschwören, andernfalls wird ihm der Kopf vom Sockel gehoben. Leicht gesagt, schwer getan! Die Spanier werden nachdrücklich, und das maurische Militär will ohne ihren General nicht in die Schlacht ziehen. Zähneknirschend lässt der Herrscher seinen Rivalen in der Buhlschaft um die Gunst Sorayas frei und überreicht ihm die Landesfahne, mit der Abenamet in die Schlacht ziehen soll. 

Der Sieg gehört diesmal den Mauren, aber - oh Schreck lass nach - die Fahne ist weg. So verkündet es Ali dem Herrscher und Abenamet wandert in die Untersuchungshaft, denn auf Verlust der Fahne steht die Todesstrafe.

 

Zweiter Akt:

Soraya ist bereit zu einem Deal. Almuzir bekommt seinen Willen und Abenamet wird freigelassen. Letzterer hat nicht gelernt abzugeben und hat nur noch einen Wunsch, ein einzigesmal die treulose Geliebte zu sehen, um dann zu sterben, möglichst zu ihren Füßen. Nächtens treffen sie sich im Garten der Alhambra. Fast werden sie erwischt, Abenamet kann gerade noch entwischen. Soraya hatte ihm den Unfug mit dem Suizid noch ausreden können. Jetzt ist Soraya an der Reihe, sich wegen Fluchtbeihilfe zu rechtfertigen. Schon wird das Anmachholz für den Scheiterhaufen herbeigetragen, aber sie hat noch eine Chance: Wenn ein Freiwilliger erscheint und sie heraushaut, soll ihr der Feuertod erspart bleiben. Der geheimnisvolle Ritter lässt nicht lange auf sich warten, ohne Schwan, aber mit Fahne. Er verwundet den bösen Ali, der mit Wissen Almuzirs die maurische Flagge ins Lager der Spanier geschmuggelt hat, um ihn zu belasten. Das Volk reagiert empört. 

Aber wer ist der geheimnisvoll Ritter? Abenamet lupft sein Visier und hat dann nichts besseres zu tun, als das Scheusal Almuzir wieder auf seinen wackeligen Thron zu setzen. Damit Sitte und Anstand den Sieg davon tragen, nehmen die einstigen Freunde sich nicht auf den Arm, sondern diesmal in die Arme, nachdem Almuzir seinen Krokodilstränen freien Lauf gelassen hat. Soraya gehört jetzt endgültig Abenamet und Almuzir hält in seinem Harem Ausschau nach einer Ersatzlösung. 

Anmerkungen:

Bei der „Soraya“ handelt es sich um ein Frühwerk Donizettis, die Nummer 9, wenn man nach dem Werkverzeichnis geht und um die Nummer 5, wenn man lediglich die Aufführungen registriert. Er komponierte es mit 24 Jahren und hatte es zu dieser Zeit schwer, sich durchzusetzen, weil die Welt Rossini zu Füßen lag. Die Musikwissenschaft ist der Ansicht, dass der Stoff zuerst seinem Lehrer, Giovanni Simone Mayr, angeboten wurde, dieser jedoch gönnerhaft die Offerte an seinen Schüler Gaetano weiterleitete. 

Es gab Probleme bei der Erstaufführung am Teatro Argentina in Rom, weil der Tenor unpässlich war und die Altistin Adelaide Mazzanti den Part übernehmen sollte. Dadurch vielen einige Tenor-Partien des Abenamet aus, so dass das Werk nicht in seiner Vollständigkeit vorgeführt werden konnte. Obwohl Paolina Borghese, die Geliebte Giovanni Pacinis heftig intrigierte, wurde die Aufführung trotz aller Widrigkeiten ein Erfolg. Besonders gehässig gebärdete sich der französische Romancier Henri Stendhal, der ein Rossini-Anhänger war, und es der Altistin  Rosmunda Pisaroni nicht verzeihen konnte, dass sie ins andere Lager übergewechselt war. In seiner Bosheit bezeichnete er die zweite Fassung, die im Jahre 1924 am gleichen Theater ihre Uraufführung erlebte, als Wechselbalg. Donizetti hatte etliches nachkomponiert und konnte für die Rolle der Zoraida die gefeierte Sopranistin Luigia Boccabadati-Gazzuoli gewinnen. Der Erfolg der Erstaufführung stellte sich jedoch nicht ein.

***
musirony 2005 - Engelbert Hellen
 
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