musirony - The Mines of Sulphur - Vol. II
 

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Schöne Oper – selten gehört




Richard Rodney Bennet [geb. 1936]

The Mines of Sulphur

Die Schwefelminen



Oper in drei Akten

englisch gesungen

 komponiert 1963

 Libretto von Beverley Cross

Benjamin Britten gewidmet

Auftraggeber: Aldeburgh Festival

 Uraufführung: am 24. Februar 1965 in London, Sadler's Wells Theatre

 Dauer: knapp zwei Stunden

Charaktere:
Braxton, ein Grundbesitzer (Bassbariton)
Rosalind, eine Zigeunerin (Mezzosopran)
Boconnion, ein Deserteur (Tenor)
Tovey, ein Landstreicher (Bariton)
Sherrin, Manager einer Schauspieltruppe (Bassbariton)
Fenney, Ein Schauspieler (Tenor)
Leda, eine Schauspielerin (Mezzosopran)
Tooley, ein Schauspieler (Bariton)
Jenny, eine Schauspielerin (Sopran)
Trim, ein stummer Lakai

Das Geschehen spielt im 18. Jahrhundert auf einem  englischen Landsitz


HANDLUNG (Fortsetzung von Blatt 1)


Sir Richard Rodney Bennet 

 

Dritter Akt:

3O

Boconnion ist es gelungen, die Truppe einzuschüchtern und Leda macht einen Versuch zu schmeicheln, um so die Situation zu verharmlosen. Sie erklärt, dass niemand davon erfahren werde, dass es im Hause eine Leiche gibt. Nur sie wissen es, aber er kann darauf vertrauen – kein Wort zu Fremden kommt über ihre Lippen.

Boconnion will nun wissen, was mit der Kutsche ist. Die Deichsel sei gebrochen und die Pferde haben sie bei den Bäumen am Fuß des Hügels gelassen. Tovey glaubt, dass er in der Lage ist, die Deichsel zu reparieren. Sherrins Frage, was mit ihnen geschehe, bleibt unbeachtet, aber an Tovey geht die Weisung, dass er zur Scheune gehen und trockenes Stroh herbeibringen soll.

31

Das Haus sei aus Holz und es wird gut brennen wie ein Herbstfeuer. Braxton wird in eine andere Welt hinübersegeln wie ein Wikinger. Und wie bei einem Wikinger wird sein ganzer Besitz ihn begleiten - sein Haus, seine Hunde und sein Mobilar. Nur das Geld bleibt bei ihm und wandere in seine Tasche. Rosalind soll einen Korb nehmen und ihn mit Schmuck und Silber füllen. Zu den Bräuchen der Wikinger gehörte es, dass ihre Könige in einem langen Begräbnisboot nach Walhalla segelten. Auf dem Boot legten sie Feuer und ließen es lichterloh in den Sonnenuntergang treiben. Es sei üblich gewesen, dass die Diener den König begleiteten, um ihm Gesellschaft zu leisten. Ihr werdet mit Braxton gehen, um den alten Mann zum Lachen zu bringen, legt Boconnion fest.

32

Was gewinnt er dabei, wenn Boconnion die Leute umbringen wird? Tovey macht Sherrin klar, dass er seine Energie vergeudet, wenn er den Verrückten zur Vernunft bringen will. Doch Boconnion will alle Beweise vernichten. Die Kutsche wird man in einer Entfernung von hundert Meilen finden. Man wird einen alten Mann finden, der in dem Brand vermutlich umgekommen ist. Nach ihnen wird keiner fragen und ihn selbst wird man mit den Ereignissen nicht in Verbindung bringen.

Tovey macht Meldung, dass alles in Ordnung sei, das Stroh habe er hinter die Galerie gepackt. „Good work!“ Soll er es jetzt anzünden? „No, We must wait till morning!“

33 bis 35

Rosalind möchte das Haus sofort verlassen. Sie will, dass das Meer sie fortträgt. Den Himmel will sie um Vergebung bitten, dass er das vergangene Verbrechen wegwischt und ihre Sünden vergeben werden

Boconnion meint, dass sie bis zum Morgen warten sollten, denn sie brauchen Tageslicht, um die Deichsel zu reparieren. Nachts sieht man die Flammen zu leicht. Sie soll sich keine Sorgen machen. Sie werden essen und trinken und die Spieler werden dafür sorgen, dass die Zeit vergeht. Doch dazu haben die Künstler keine Lust. Fenney, der fesche junge Held, hat doch bestimmt keine Angst vor seinem Bajonett spottet Boconnion. Seit sie sich begegnen platzte er vor Talent und immer spiele er den Helden und bezwingt den Bösewicht. Hier sei er der Bösewicht. Warum will er nicht ihn bezwingen?

36 bis 38

Boconnion gibt Trim den Befehl, das Mädchen herunterzubringen. Leda wendet ein, dass man Jenny in Ruhe lassen soll, denn sie habe Fieber. Rosalind wiederholt ihren Wunsch, das Haus sofort verlassen zu wollen. Das Meer soll sie forttragen. Sie appelliert, das Mädchen nicht zu belästigen, was ihr Boconnion als Eifersucht auslegt. Rosalind legt Jenny den scharlachroten Umhang um, doch Boconnion schiebt sie weg und küsst die Verängstigte.

Er befiehlt Tovey die Truppe in den Keller in den Keller zu drängen und dort einzusperren. Das Mädchen bleibt hier oben. Tovey erklärt, den Befehl ausgeführt zu haben. Ihr Anführer könne jetzt den Befehl geben, das Feuer anzuzünden.

39-40

Jenny macht Konversation mit Boconnion und erzählt ihm von einer Kutsche mit Leuten, welche die Pest ins Haus gebracht hätten. Das Jagdhorn erklingt weit von Haus entfernt und Boconnion schließt daraus, dass die Truppe entkommen ist. Hatte die Kutsche überhaupt einen Achsenbruch? Boconnion geht auf Jenny zu und hebt das Bajonett. Sie warnt ihn, näher zu kommen. Sie habe überhaupt keine Angst, auch kein Fieber, sondern die Pest. Jenny öffnet ihr scharlachrotes Gewand Gewand und zeigt auf der Brust einen schwarzen Fleck. Rosalind schreit auf und Tovey verbirgt sein Gesicht. Das Bajonett fällt Boconnion vor Schreck aus der Hand.

Jenny schließt ihr Gewand wieder und wandert in die Nacht hinaus. Sie singt ihr Lied:

The wind doth blow tonight, my love
and a few small drops of rain...“

Das Horn erklingt erneut aus weiter Ferne

***
2012 musirony - Engelbert Hellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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