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Zauber des Balletts



Aram Chatchaturian [1903-1978]

Spartakus

Spartak


 Ballett in 4 Akten und neun Szenen

Libbretto von Nikolai Wolkow

Auraufführung am 27. Dezember 1956 am Kirow Theater in Leningrad

Dauer ca. 210 Min.

Choreographie: Leonard Jacobson
Ausstattung: Wladimir Chodassewitsch
Ausführende: Makarow - Zubkowskaja - Schleiest

Charaktere:

Spartakus, Thrakischer Gladiator und Rebell
Phrygia, Seine Lebensgefährtin 
Crassus, Römischer Feldherr
Harmodius, Politischer Rivale des Spartakus 
Aegina, Griechische Tänzerin und Konkubine des Crassus
Lentulus Batiatus, Inhaber einer Gladiatorenschule
Retiarius, Gladiator 
Marmillon, Gladiator 
Krieger,  Gladiatoren, Aufständische, Sklaven, Piraten, Schäfer, Hetären und weitere 

Das Geschehen spielt in  Rom im ersten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung.


HANDLUNG

Erster Akt:

Die Römer feiern den Sieg des Crassus, der von einem Feldzug im Osten des Reiches zurückgekehrt ist. Prominente Gefangene hat er gemacht, unter ihnen Spartakus und Harmodius. Kräftig gebaut, werden manche von ihnen auf dem Sklavenmarkt von Lentulus Batiatus für seine Gladiatorenschule erworben. Von seiner Lebensgefährtin nimmt Spartakus traurig Abschied, denn Phrygia wird von der Konkubine des siegreichen Feldherrn gekauft. 

In der Gladiatorenschule werden die Neuankömmlinge sogleich getestet, Crassus und Aegina schauen zu. Es finden Gruppen- und Einzelkämpfe statt. Das tödliche „Spiel vom Fisch und dem Fischer“ wird zwischen Retiarius und Marmillon ausgetragen. Spartakus ist besonders talentiert und bietet alle Voraussetzungen, ein guter Gladiator zu werden.

Zweiter Akt:

Phrygia ist es gelungen, sich in der Unterkunft der Gladiatoren als Sanitäterin nützlich zu machen. Der Tod eines Gladiators entfesselt eine Rebellion, die von Spartakus angeführt wird. Mit der Disziplin ist es in der Gladiatorenschule nicht weit her, denn die Sportler finden Gelegenheit, auf der Via Appia Schafhirten für einen Aufstand anzuwerben. 

Crassus gibt ein Fest in seiner Villa mit improvisiertem Unterhaltungsprogramm. Auf dem Höhepunkt des Bacchanals tanzen Aegina und Harmodius ein Adagio um anschließend nach Gutdünken zu variieren. Die Anwesenden erreicht die Nachricht, dass Spartakus mit Spießgesellen im Anmarsch ist, die beabsichtigen, Hausfriedensbruch zu begehen. Bei dem Zusammenprall gerät die Villa in Brand. Man feiert den Sieg und Spartakus freut sich, seinen Freund Harmodius wiederzusehen. 

Dritter Akt:

Spartakus hat sich von der Gladiatorenschule längst verabschiedet und hält als freischaffender Rebell viele Römer in seinem Camp gefangen. Hetären haben freien Zugang, so auch Aegina, die sich an ihren ehemaligen Tanzpartner Harmodius heranmacht. Spartakus missfällt das zügellose Treiben und gerät in Streit mit seinem General. Die Kaufleute und Hetären verlassen darauf das Lager, unter ihnen Aegina und ihr Favorit. Beide begeben sich zu Crassus und nach Judasmanier begeht Harmodius Verrat. Die erhaltenen Informationen nutzt der Römer, das Camp des Spartakus und der Aufständischen militärisch anzugreifen. 

Vierter Akt:

Spartakus hat etliche Niederlagen erlitten und sieht seine humanitäre Mission, die Befreiung der Sklaven, scheitern. Die Absprache mit Piraten, ihn und seine Getreuen nach Sizilien überzusetzen, wird von Harmodius und Aegina vereitelt. Die Zurückflutenden werden von den Römern niedergemacht. Harmodius, der seinen Verrat bereut und sich an den Gefechten gegen seinen ehemaligen Freund nicht beteiligen will, lässt Crassus hinrichten. Spartakus wird tödlich verwundet und Phrygia findet den Leichnam auf dem verrlassenen Schlachtfeld. Vier junge Thraker heben den Toten Führer auf ihre Schilde, um ihn würdig zu bestatten. Mit der Zeremonie findet das Ballett einen pietätvollen Abschluss. 



SZENENABLAUF                                  

           
           
Erster Akt:                  ERSTE SZENE: ROMS TRIUMPH

01    Triumph Marsch

 

ZWEITE SZENE: DER SKLAVENMARKT

02    Der Sklavenmarkt

03    Tanz eines griechischen Sklaven

04    Tanz eines ägyptischen Mädchens

05    Szene des Crassus und der Aegina

06    Tanz der Phrygia und Abschied von Spartakus

 

DRITTE SZENE: DIE KAMPFARENA

07    Prelude

08    Pantomime: „Die Schändung der Sabinerinnen“

09    Marsch der Gladiatoren

10    Das Gefecht des Andabatae     

11    Das Gefecht der Gladiatoren Retiarius und Marmillon

12    Das Gefecht der Thraker und Samniten

13    Sieg des Spartakus

 

Zweiter Akt:               VIERTE SZENE: DIE UNTERKÜNFTE DER                                                GLADIATOREN

14    Der Tod eines Gladiators

15    Spartakus ruft zu den Waffen (Beginn des Gladiatorenaufstandes)

 

FÜNFTE SZENE: DIE VIA APPIA

16    Prelude

17    “Der Wolf und Eva”, ein Tanzspiel zwischen Schäfer und Schäferin

18    Auftritt des Spartakus der Phrygia und Einzug der Gladiatoren

19    Der Aufstand

 

SECHSTE SZENE: DAS FEST DES CRASSUS

20    Der Beginn des Festes

21    Tanz der Nymphe

22    Auftritt des Harmodius

23    Adagio der Aegina und des Harmodius

24    Variation des Harmodius

25    Variation der Aegina

26    Ausklang der Bacchanal-Szene

27    Szene und Tanz mit Crotalums

28    Tanz der Gladiatoren, Ankunft der Rebellen

29    Die gefangenen Römer kämpfen als Gladiatoren

30    Schwertertanz der jungen Thraker

31    Agressiver Tanz dreier Krieger des Spartakus

32    Spartakus als Führer proklamiert

 

Dritter Akt:                 SIEBTE SZENE: FELDLAGER DES SPARTAKUS

33    Prelude

34    Adagio des Spartakus und der Phrygia

35    Die Ankunft der Kaufleute

36    Tanz der römischen Kurtisanen

37    Allgemeiner Tanz

38    Auftritt des Spartakus

39    Streit unter den Generälen des Spartakus

40    Verrat des Harmodius

 

ACHTE SZENE: FELDLAGER DES CRASSUS

41. Prelude und Aeginas Tanz

42. Sieg des Crassus
 


Vierter Akt:
                NEUNTE SZENE:  TOD DES SPARTAKUS

                                               43. Prelude, DIE PIRATEN
                                              
                                              
44. Tanz der Piraten, Szene des Spartakus
                                              
                                               45. Spartakus ohne Hoffnung

                                              
                                               46. Die Schlacht und Tod des Spartakus

                                              

                                               47. Reqiem



Anmerkungen

Die leidenschaftlich aggressive Musik, die trotzdem lyrische Passagen nicht ausspart, hat von Anfang an in ihren Bann gezogen. Kraftvoll und maskulin, mit vielen Szenen, die Kampfspiele simulieren, verabschiedet die Inszenierung sich von der romantischen Ballettschule Tschaikowskys und Glasunows. Die Idee von der Befreiung tyrannischer Herrschaft und gleichmäßiger Verteilung des Besitzes der Herrschenden an Bedürftige, wie der historische Spartakus es anstrebte, bestätigte die marxistische Ideologie. Chatchaturian, der mit der Führungsspitze der ehem. Sowjet-Union immer konform ging, hatte nie Schwierigkeiten, sein kaukasisches Temperament in der Musik voll auszuleben. 

Zu seinem Nachteil wird in neueren Inszenierungen das Libretto Wolkows bis zur völligen Unkenntlichkeit entstellt.

 
***
musirony 2006 - Engelbert Hellen



SPARTAKUS: http://www.uebersetzen-russisch.de/ballett/englisch/spartak.htm

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