musirony - Sancia di Castiglia
 

Home
Aktuell
Banner
Impressum
über mich
Historie
meine Stadt
Ballett Navigation
Einführung Ballett
Tanz-Ensemble
Choreographie
Ballett 1 - Deutschland
Ballett 2 - Skandinavien
Ballett 3 - England
Ballett 4 - Nordamerika
Ballett 5 - Frankreich
Ballett 6 - Iberia
Ballett 7 - Italien
Ballett 8 - Osteuropa
Ballett 9 - Balkan, Orient
Ballett 10 - Russland
Ballett Formation
Ballett Studio
Ballett - DVD
Einführung Oper
Titelalphabet Oper
Oper 1 - Deutschland
Oper 2 - Skandinavien
Oper 3 - England
Oper 4 - Nordamerika
Oper 5 - Frankreich
Oper 6 - Iberia
Oper 7 - Italien
=> Adelson e Salvini
=> Aida
=> Al gran sole
=> Alarico
=> Alessandro nell'Indíe
=> Alfredo il Grande
=> Alina
=> Andronico
=> Antigona
=> Aroldo
=> Arlecchino
=> Assassinio nella Cattedrale
=> Beatrice di Tenda
=> Belfagor
=> Belisario
=> Bianca und Fernando
=> Caritea
=> Caterina Cornaro
=> Cavalleria Rusticana
=> Clotilde
=> Conchita
=> Corradino
=> Corrado d'Altamura
=> Cyrus in Babylon
=> Demetrio, Re di Siria
=> Der Kuckuck von Theben
=> Der verliebte Herkules
=> Der verlorene Köcher
=> Die Danaiden
=> Die Italienerin in London
=> Die Krönung der Poppäa - PART I.
=> Die Krönung der Poppäa - PART II.
=> Die Krönung des Darius
=> Die Liebe der drei Könige
=> Die Olympiade
=> Die Schlacht von Legnano
=> Die verlassene Dido
=> Die versunkene Glocke
=> Divara
=> Don Carlo
=> Don Pasquale
=> Edgar
=> Elisabetta al Castello di Keniworth
=> Emilia di Liverpool
=> Emma d'Antiochia
=> Enrico Leone
=> Ernani
=> Ero e Leandro
=> Euridice
=> Fedra
=> Francesca da Rimini (Zandonai)
=> Germania
=> Giulio Cesare
=> Ginevra di Scozia
=> I Capuleti e i Montecchi
=> I Cavalieri di Ekebú
=> I Lituani
=> I Medici
=> I mori di Valenza
=> I Normanni a Parigi
=> I Paglicacci
=> Il Falegname di Livonia
=> Il figliuol progido
=> Il Giuramento
=> Il Pirata
=> Il più bel nome
=> Il Teuzzone
=> Il Trovatore - PART 1
=> Il Trovatore - PART 2
=> Il Vologeso
=> Ines de Castro
=> Isabeau
=> Jone
=> Küsse und Keile
=> L'aio nell'imbarazzo
=> L'amor coniugale
=> L'Arlesiana
=> L'Ebreo
=> L'Erismena
=> L'occasione fa il ladro
=> L'ultimo giorno di Pompei
=> La Bohème
=> La Clementina
=> La Dafne
=> La donna serpente
=> La Falce
=> La Fiamma
=> La Gioconda
=> La Maga Circe
=> La Prigione di Edimburgo
=> La Sonnambula
=> La Straniera
=> La Traviata
=> La Vestale (Mercadante)
=> Le Villi
=> Lo frate 'nnamorato
=> Loreley
=> Lucia di Lammermoor
=> Lucrezia Borgia
=> Macbeth (Verdi)
=> Madame Butterfly
=> Madame Sans-Gêne
=> Manon Lescaut - (II)
=> Margherita da Cortona
=> Maria Padilla
=> Maria Regina d'Inghilterra (Part 1)
=> Maria Regina d'Inghilterra (Part. 2)
=> Marion Delorme
=> Matilde di Shabran
=> Memet
=> Motezuma
=> Nabucco
=> Nerone
=> Norma
=> Nozze Istriane
=> Oceana
=> Orontea
=> Otello
=> Parisina
=> Phädra
=> Ricimero
=> Rigoletto
=> Roberto Devereux
=> Romeo e Giulietta
=> Ruy Blas
=> Sancia di Castiglia
=> Semirama
=> Siberia
=> Sigismondo
=> Stella di Napoli
=> Tancred
=> Torneo notturno
=> Tosca
=> Turandot
=> Turandot II
=> Uno Sguardo dal Ponte
=> Zoraide di Granata
=> Zaira
=> Zelmira
=> Ecuba
=> Elena da Feltre
=> Adelia
=> La Fanciulla del West
=> Carlo di Borgogna
=> Risurrezione
=> Edmea
=> I promessi sposi
=> Asrael
=> Cristoforo Colombo
=> Nerone (Boito)
=> Il Dybuk
=> I Capricci di Callot
=> ZaZá
=> Lodoiska
=> Don Giovanni (Gazzaniga)
=> Demetrio e Polibio
=> Orséolo
Oper 9 - Balkan, Orient
Oper 8 - Osteuropa
Oper 10 - Russland
Operette 1
Operette 2
Musical
Einführung Oratorium
Oratorium 1
Oratorium 2
Oratorium 3
Oratorium 4
Oratorium 5
Oratorium 6
Oratorium 7
Oratorium 8
Oratorium 9
Oratorium 10
Kantate und Ballade
Librettovorlagen
Datenbank
Opernkomponist - I
Opernkomponist - II
Opernkomponist - III
Opernkomponist - IV
Opernkomponist - V
Opernkomponist - VI
Opernkomponist - VII
Opernkomponist - VIII
Opernkomponist - IX
Opernkomponist - X
Operettenkomponist - I
Operettenkomponist - II
Operettenkomponist - III
Operettenkomponist -IV
Operettenkomponist - V
OPER DER WELT - 1
OPER DER WELT - 2
OPER DER WELT - 3
OPER DER WELT - 4
OPER DER WELT - 5
OPER DER WELT - 6
OPER DER WELT - 7
OPER DER WELT - 8
OPER DER WELT - 9
OPER DER WELT - 10
OPER DER WELT - 11
OPER DER WELT - 12
Satelitenbild
Depot (intern)
Counter
Gästebuch
Titel der neuen Seite

Schöne Oper - kaum gehört



                                           Puerto de Sol, Toledo


Gaetano Donizetti [1797-1848]

Sancia di Castiglia

Sancha von Kastilien


Opera seria in zwei Akten

italienisch gesungen

Libretto von Piero Salatino

Uraufführung am 4. November 1832 in Neapel, Teatro San Carlo

Charaktere:
Sancia (Sancha) – Königin vom Kastilien (Sopran)
Garzia (Garcia) – ihr Sohn (Mezzosopran)
Rodrigo – Minister (Tenor)
Ircano – sarazenischer Prinz (Bass)

Die Handlung spielt in Toledo (Spanien) im Jahre 990



Ircano


INHALTSANGABE


VORSPIEL


Erster Akt:
 

Die verwitwete Königin Sancia von Kastilien wurde von den Galliern militärisch angegriffen. Waffenhilfe gegen den Feind bot ihr der maurische Prinz Ircano. Der Helfer in der Not erwartet als Gegenleistung Herz und Krone. Sancia ist bereit, beides freudig zu geben, stößt aber auf die Opposition der Hofclique.

Wie kann die Königin den Thron verschenken, wenn nicht mit letzter Sicherheit festgestellt ist, ob ihr Sohn Garzia tatsächlich im Kampf gefallen ist? Diese Ungewissheit bedrückt auch Ircano und  er teilt diese Besorgnis seinen Gefährten mit. Rodrigo, der erste Minister, rät Sancia, Zeit zu gewinnen. Sie soll die geplante Hochzeit verschieben, denn es könnte sein, dass der Sohn dem Schlachtfeld entronnen ist – Zeugen wollen ihn gesehen haben. In diesem Fall wäre er der Thronerbe und sie sei nicht befugt, den Platz anderweitig zu vergeben.

Sancia ist unglücklich, denn nun zeigt der Geliebte Härte und verweigert ihr seine Zuneigung. Ihre Hofdamen versuchen, die Herrin aufzumuntern und empfehlen ihr, auf ihrem persönlichen Glück zu bestehen und sich durchzusetzen. Sancias Gefühle sind stärker als ihre Vernunft und der Minister muss erneut all seine Überredungskunst aufbieten, damit sie von der Hochzeit Abstand nimmt.

Sancia weiß, dass der Hof hinter dem Minister steht und die Granden einen maurischen Prinzen als König von Kastilien nicht akzeptieren würden. Sie fleht Rodrigo an, ihrem persönlichen Glück keine Schwierigkeiten entgegenzusetzen, seinen Einfluss geltend zu machen und die Höflinge an ihren Treueeid zu erinnern. Die Hochzeit gegen das Einverständnis des Ministers durchzusetzen traut sie sich nicht, weil möglicherweise ein Blutbad zwischen seinen Anhängern und denen des Fremden die Folge wäre.

Mut und Rhetorik haben die Königin verlassen. Ihre Heiratserklärung hatte sie dem Hof vorgetragen und war auf maßlose Empörung gestoßen. Der Mohr habe seine Schuldigkeit getan und jetzt könne er gehen, ist die vorherrschende Ansicht.

Unvermutet steht Garzia in der Halle. Die Untertanen atmen auf, denn nun hat der Fremde alle Ansprüche verwirkt. Sancia ist sich nicht schlüssig, ob sie über die Ankunft des verloren geglaubten Sohnes wirklich glücklich sein soll, denn sie bezahlt teuer mit Ircanos Liebe und ihrem persönlichen Glück. Die Höflinge beeilen sich, dem Angekommenen zu erzählen, wer während seiner Abwesenheit im Herzen der Mutter seinen Platz eingenommen hat. Unschlüssig, wie er reagieren soll, befiehlt der Thronerbe dem Prinzen, am nächsten Morgen abzureisen.

Zweiter Akt:

Die Feierlichkeiten zu Garzias Krönung werden in Gang gesetzt. So leicht lässt sich Ircano jedoch nicht abschütteln. Er bringt seine angeblich grenzenlose Liebe ins Feld und kann die ewig Unentschlossenen wieder ganz auf seine Seite ziehen. Es gelingt dem Verwegenen sogar, ihr das Versprechen abzuringen, Gift in den Krönungswein zu schütten, damit das Hindernis auf seinen Herrschaftsanspruch endgültig beiseite geräumt ist. Doch Garzia verhält sich unerwartet nachgiebig, und hat keine Einwände, wenn die Mutter den Mann ihrer Liebe heiraten will.

Bevor sie nun den Inhalt der Giftampulle in das Trinkgefäß kippt, fällt ihr Blick noch einmal auf das Bild an der Wand und sie nimmt die Ähnlichkeit von Vater und Sohn in sich auf. Sancia schreckt vor der Schandtat zurück und wirft die Giftampulle beiseite.

Ahnungsvoll hat Ircano aus seinem Versteck den Vorgang beobachtet und kippt nun selbst das tödliche Pulver in den bereitstehenden Trunk. Das Protokoll sieht vor, dass der Thronfolger aus dem Becher trinkt, wenn er den Treueeid auf die Gesetze des Landes leistet. Die Feierlichkeiten beginnen bereits und der Vorgang kann, ohne Aufsehen zu erregen, nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Erneut erklärt Garzia großzügig seine Bereitschaft, aus Sohnesliebe die Vermählung seiner Mutter mit Ircano zu akzeptieren, um ihrem Glück nicht im Wege zu stehen. Erdrückt von seiner Großmut und ihrer Schuld sieht Sancia keinen anderen Ausweg, als sich selbst zu töten. Sie bekennt ihre verbrecherische Absicht, belastet Ircano als den Vater des Gedankens, und setzt den Giftbecher an ihre Lippen.

Bevor Ircano festgenommen wird, schleudert er der Verzweifelten entgegen, dass er sie nie geliebt habe. Sancia begreift seinen Zurückweisung nicht und hält an ihrer Liebe fest, bis das Gift zu wirken beginnt und der eintretende Tod ihrem Leben ein Ende setzt.

Das Volk steht erschüttert vor der Tragödie und hofft auf eine friedliche Zukunft unter dem rechtmäßigen neuen König.

 ***
musirony 2010 – Engelbert Hellen

 


Heute waren schon 68 Besucherhier!