musirony - Lucia di Lammermoor
 

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Schöne Oper – oft gehört   
 
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Gaetano Donizetti [1797 - 1848]

Lucia di Lammermoor


Oper in drei Akten

Libretto von Salvatore Cammarano nach einem Roman von Sir Walter Scott

in italienischer Sprache

Uraufführung am 26.09.1835 in Neapel,
Deutsche Erstaufführung 1838 in Berlin.
 


Darsteller:
Lord Henry Ashton, Schottischer Adeliger
Lucia von Lammermoor, seine Schwester
Edgar von Ravenswood, Lucias Geliebter
Lord Arthur Bucklaw, Heiratskandidat
Raimondo, Lucias Beichtvater
Normanno, ein Höfling
Alisa. Lucias Vertraute

Das Geschehen spielt in Schottland um 1700

 



DIE HANDLUNG




Jenny Lind als Lucia

Erster Akt:

Das Jagdgefolge zerstreut sich und Lord Henry bleibt mit seinen beiden Vertrauten Raimondo und Normanno zurück. Ihn quälen Sorgen; politisch ist er nicht erfolgreich und die Mittel für seine Unternehmungen sind aufgezehrt. Verdruss bereitet ihm auch seine Schwester Lucia, die nicht so pariert wie er es gern hätte. Würde die Ungehorsame den alten Lord Bucklaw heiraten, wäre er seine Sorgen los. Vor dem wirtschaftlichen Absturz kann ihn nur das Vermögen des Begüterten noch retten. Doch Normanno erzählt ihm schadenfroh, dass Lucia in heißer Liebe zu Edgar von Ravenswood entbrannt sei. Darüber gerät Lord Henry in rasenden Zorn, denn Edgar ist sein Todfeind. Der Verursacher des grenzenlosen Hasses zwischen den beiden Kontrahenten ist Edgar eigentlich nicht. Lord Henry war es, der seinem politischen Gegner Hab und Gut genommen und den Vater ermordet hat. Trotz dieser Einbußen erhebt der Feind seines Hauses aus den wüsten Trümmern seines Schlosses voll Stolz und Hochmut die freche Stirn und höhnt – so die Sichtweise von Lord Henry. Raimondo versucht zu beschwichtigen und verweist auf den Tod von Lucias Mutter, welcher einen Aufschub der Heiratspläne rechtfertigen würden. Die Jungfrau weint in regelmäßigen Abständen am Grabe der Toten und erliegt ihrem Schmerz. In wildem Grimme rannte einst ein wütender Stier auf sie zu - doch wie der Blitz ließ Edgar sein Schwert durch die Lüfte sausen und das Untier stürzte tot zu Boden. Damit ist die bedingungslose und ausschließliche Hingabe Lucias ausreichend erklärt. Sie sieht ihn täglich dort, „wo das Moos am öden Turme das Gestein nur halb bedeckt“. In seiner Eigenschaft als Beichtvater fordert Raimondo den wütenden Lord zur Mäßigung auf. Bald wird das erträumte Glück des ruchlosen Paares zusammenstürzen, dafür wird Lord Henry sorgen.

SZENENWECHSEL 

Lucia ist unvorsichtig und denkt nicht daran, dass sie unter der Beobachtung ihres Bruders steht. An einem verfallenen Brunnen im Park von Ravenswood wartet sie auf den Geliebten. Um ihr die Wartezeit zu verkürzen, erscheint - wie so oft - das Schlossgespenst, welches einen unbändigen Drang verspürt, sich Lucia mitzuteilen. Ihrer Vertrauten Alisa erzählt Lucia die fatale Geschichte: Von den Flammen wilder Eifersucht ergriffen, hatte einst der Herr von Ravenswood die Gattin grausam ermordet. Er stürzte sie in den Brunnen, wo die Gebeine heute noch liegen und im Mondschein bleichen, aber ihr Schatten findet keine Ruhe. Wenn nächtliches Schweigen über Hügeln und Tälern ruht, wenn Lunas Strahlen in die Tiefe des Brunnens eintauchen, dringt ein banger Seufzer dumpf an das Ohr der Lauscherin. Schaurig steigt plötzlich am Rand des Brunnens ein Schatten empor, so als ob er sprechen wolle. Er bewegt die Lippen und winkt mit bleichen Händen. Hat das Schattenbild sich endlich verzogen, ist die Quelle blutrot gefärbt.

Alisa ahnt, dass auf Lucia ein düsteres Los voll Jammer und Schmerzen wartet. Ist die arg Bedrängte klug, verbannt sie die verhängnisvollen Gefühle aus ihrem Herzen! Doch Lucia erklärt, nur die Liebe tröste ihren Schmerz und sei Balsam für ihr einsam’ Herz. O selige Wonnestunde, wenn er zum ewigen Bunde den Schwur der Treue leistet, fühlt sie die reinsten Freuden und des Himmels Seligkeit!

Endlich kommt Edgar mit niederschmetternder Nachricht. Er will nach Frankreich reisen, um dort dem Wohle Schottlands zu dienen. Jeder Mensch braucht schließlich bei aller Liebe eine sinnvolle Beschäftigung. Ehe der nächste Morgen die Hügel rötet, wird er über alle Berge sein. Vorher will der Ahnungslose aber dem Bruder noch die Hand zur Versöhnung reichen. Lucia erkennt in der Geste keine Logik.

Auf des Grabes düstrem Hügel,
wo der teure Vater ruht,
gelobt er ihrem Hause Rache
in seiner grenzenlosen Wut.“

Doch muss man Schwüre wirklich ernst nehmen, wenn sie sich nachträglich als unpraktisch erweisen? Das liebende Paar erklärt sich als Mann und Frau. Auf immer will sie die seine sein. Auf dem Altar ihrer Herzen schwören sie sich ewige Treue, nur der Tod kann sie scheiden. Sein Körper reist zwar nach Frankreich, aber das Herz bleibt in Schottland. Sie soll ihm ab und zu schreiben.

Ach, ein Blättlein nur bisweilen
soll als Bote zu ihm eilen.
Anschließend wird auf Zephirs Schwingen
ein stiller Seufzer zu ihr dringen.
Das Meer wird seine Klagen
ihr bei Wind und Sturm entgegentragen
und voll banger Sehnsucht Pein,
soll sie ihm eine
Träne weih’n.“ 

Lucia soll ihren Schwur bitte nicht vergessen! Adieu!

Zweiter Akt:

In Schloss Lammermoor sind die Vorbereitungen zur Hochzeit zwischen Lucia und Lord Bucklaw abgeschlossen, doch Lucia hat ihre Einwilligung zur Eheschließung nicht gegeben. Sie hat ihrer Liebe zu Edgar noch nicht entsagt und fühlt sich an ihren Treueschwur gebunden. Obwohl vom Geliebten seit langem ohne Nachricht, mag sie sich den Wünschen des Bruders nicht fügen. Edgars Briefe wurden im Auftrag Henrys unterschlagen und ein gefälschtes Schreiben, welches angeblich Edgars Untreue beweist, an die Stelle gerückt. 

Henry ist in Nöten. Erst als er ihr versichert, dass sein Kopf im politischen Intrigenspiel in Gefahr sei, lockert Lucia ihre Haltung. Raimondo wechselt die Fronten und erklärt der Verunsicherten, dass ihre Treueschwüre nur Folklore gewesen seien, weil der Himmel zum Bunde seinen formellen Segen durch einen Priester nicht erteilt habe. Die Blässe ihrer Wangen und ihr Liebesschmerz werden allgemein ignoriert. Alle liegen auf der Lauer. Wird Lucia ihrem Schmerz erliegen? 

Der Bräutigam naht und ein Todesschauer rinnt durch ihre Adern. Der Brautaltar ist geschmückt, aber Lucia sieht das Grab vor sich offen und dunkle Nacht umhüllt sie. Lord Henry wird politisch und erinnert Sie daran, dass König Wilhelm unter der Erde liege und wenn Maria mit ihrer Partei an die Macht komme, ergehe es ihm schlecht. Vor sicherem Sturz kann sie ihn retten und sie soll sich nicht länger zieren und die erwünschte Einwilligung erteilen.

Der Opernchor beglückwünscht Arthur.

Ihm tönet lauter Jubelklang,
Lust herrscht in der Runde.
Es grüßet ihn der Festgesang.
Heil dieser schönen Stunde.“

Lord Arthur erinnert Edgar, dass sein Stern auf kurze Zeit in Dunkelheit entschwunden war und er soll sich freuen, dass er ihn gefunden hat.

Vertrauen soll er seinem Streben
und bauen nun auf seine Macht. 
Bald wird er sich erheben
zu ungetrübter Pracht.“
 

Lucia wird bald kommen und der Lord soll nicht erschrecken wegen der Blässe ihrer Wangen. Der Mutter gilt ihr Sehnen. Ihr weiht sie ihre frommen Tränen. Zu früh hat dieses teure Haupt die Hand des Todes ihr geraubt. 

Lord Arthur will noch wissen, ob das Gerücht stimmt, dass der verwegene Edgar es gewagt hat, den Blick zu Lucia zu erheben. Als Arthur das gleiche wagt, quittiert sie mit „Gran dio“. Lucia soll jetzt nicht zaudern, sondern dem zukünftigen Gemahl entgegen gehen. Henry kann wieder atmen, der Kontrakt ist unterschrieben. Lucia erstarrt das Blut in den Adern, Edgar hat gerade den Saal betreten. und nun erklingt das berühmteste Sextett, welches die Operngeschichte kennt. „Ha, was lässt den Ruf nach Rache jetzt in meinem Herzen schweigen?“ Die Stimmungen und Gefühle von Edgar, Henry, Lucia, Raimondo, Arthur und Alisa erklingen gemeinsam oder wechselweise und steuern das Chaos auf den Höhepunkt. „Ha, wer hemmt das Schwert der Rache, den Verräter zu durchbohren?“ Lucia ist bei dem Tumult wieder zu sich gekommen: „O mit Grauen und mit Bangen fühlt das Herz sich hintergangen.“ Für Raimondo ist es ein Augenblick des Schreckens: „Welche grauenvolle Stunde, ihm erstarrt das Wort im Munde!“ 

Lucia wird ohnmächtig. Edgar hat ihr das Pfand ihrer Treue vor die Füße geworfen und will seinen Ring jetzt ebenfalls wieder haben. Bevor der Vorhang zum dritten Akt fällt, hat er sich noch nicht beruhigt. 

Dritter Akt: 

'Wolf’s Craig' ist die Turmruine, in welcher Edgar eine Notunterkunft gefunden hat. Lord Henry kommt mit seinem Pferd vorbei geritten und sucht mit ihm Streit. Er kündet Edgar, dass seine Schwester ihrem neuen Gemahl folgen werde und er endgültig von ihr ablassen soll. Edgar fühlt sich verhöhnt und vertraut auf den Schatten seines Vaters, dem Lord Henry zum Opfer fallen soll. Beide vereinbaren ein Duell bei der Gruft des toten Vaters und jeder prahlt, dass der andere den Tod finden wird. 

SZENENWECHSEL 

Die Gäste feiern so laut, „dass der Feinde Schar es bebend hört“. Lucia und Lord Bucklaw haben sich ins Schlafgemach zurückgezogen und Raimondo stellt sich an die Tür und lauscht. Keine Liebesseufzer, sondern Klagegewimmer und Todesröcheln muss er dort vernehmen. Er schaut nach, ob erste Hilfe geleistet werden muss, doch leider kommt er zu spät. Die Hochzeitsgäste drängen auf Information und Raimondo berichtet, dass Lucia dem ungestümen Gatten das Schwert in die Brust gestoßen habe. Alle sind entsetzt, keiner hätte dem Mädchen so viel Temperament zugetraut. Totenblass und blutbesudelt kommt sie nun selbst, berichtet aber nicht über das Tatmotiv, sondern sieht sich mit Edgard vor dem Traualtar. „Seine Stimme tönt ihr hold entgegen, die süßen Laute fühlt ihr Herz durchbeben.“ Da jeder Bezug zur Realität fehlt, weiß der Opernbesucher nun, dass es sich um die berühmte Wahnsinnsarie handelt. Von der Flöte gut vorbereitet, perlen nun die Koloraturen und es reiht sich Kette an Kette. Alle Aggression ist von Lucia abgefallen und sie dämmert langsam hinüber. „Oh weih mir eine Träne“ sind ihre letzten Seufzer. Raimondo schiebt Normanno die Schuld an der Tragödie zu.

SZENENWECHSEL

Edgar ist der Spaß am Leben verleidet. In verzweifelter Situation kommen einem echten Schotten die Gräber seiner Ahnen in den Sinn. Als letzter seines Stammes sucht er hier Trost und Zuflucht. Die sich zerstreuenden Hochzeitsgäste kommen vorbei und erzählen ihm die Neuigkeiten von Tage. Ihrer Qual wird sie erliegen, „bald naht ihre letzte Stunde, doch der Name des Geliebten tönte stets aus ihrem Munde“.

Nun ist Edgar das Leben erst recht zur Last geworden und die Welt empfindet er als Wüste. Das Duell mit Henry hat er ganz vergessen und der Beklagenswerte stürzt sich in sein Schwert.


***

© MUSIRONY 2006 – Engelbert Hellen


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