musirony - La Esmeralda
 

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Zauber des Balletts

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Cesar Pugni [1802-1870]

Esmeralda

La Esmeralda


Ballett in drei Akten und fünf Bildern

Libretto von Jules Perrot

Uraufführung: 9. März 1844, Her Majesty’s Théâtre London

Choreographie: Jules Perrot

Bühnenbild: William Grieve

Kostüme: Mme. Copére

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Darsteller der Uraufführung :

Esmeralda: Carlotta Grisi

Pierre Gringoire: Jules Perrot

Phoebus de Chateaupers: Arthur Saint-Leon

Fleur de Lys: Adelaide Frassi

Quasimodo : Antoine Coulon

Der Bettlerkönig, Trouillefou

und weitere 

 


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HANDLUNG

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ERSTER AKT

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Erstes Bild:
LA COEUR DES MIRACLES
 
(Der Hof der Wunder)


Es beginnt damit, dass Gringoire von Bettlern gefangen genommen und in ihren Unterschlupf, den ‚Hof der Wunder’ gebracht wird. Vor den Bettlerkönig Clopin Trouillefou geführt, kann der Gefangene sich nicht freikaufen, denn er ist ohne Barmittel und hat nur ein selbstverfertigtes Gedicht dabei. Die Ganoven sind verdrossen und wollen den Mittellosen aufhängen. Nun gibt es ein ungeschriebenes Gesetz unter den Vagabunden, dass ein Hinrichtungsopfer nicht unrettbar verloren ist, wenn eine Frau sich bereit erklärt, es auf der Stelle zu heiraten. Esmeralda, die zufällig vorbeikommt, ist so nett, knüpft aber die Bedingung, dass auf die Gemeinschaft von Tisch und Bett verzichtet wird. Ein irdener Topf wird zerbrochen und der Ehevertrag ist perfekt.

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Die Zeremonie stößt auf das Unbehagen von Claude Frollo, der ein Auge auf die schöne Zigeunerin geworfen und beschlossen hat, sich ihrer noch in der Nacht zu bemächtigen. Hierzu versichert er sich der Mithilfe des Bettlerkönigs. Der Komplizenschaft seines Dieners Quasimodo kann er sicher sein, denn dieser steht in seiner Schuld. Ärgerlicherweise gehen die Ganoven in der Dunkelheit bei dem Überfall auf die vorbeikommende Esmeralda so ungeschickt vor, dass erheblicher Tumult entsteht. Die Augen des Gesetzes sind überall und der Gardehauptmanns Phoebus ist schon zur Stelle, um die vollziehende Staatsgewalt auszuüben. Der Domprobst kann flüchten, Quasimodo wird jedoch gefangen. Esmeralda empfindet Bedauern mit dem Unglücksraben, weil sie ihn nicht für den wirklich Schuldigen hält und versucht, ihn freizuschwatzen. Phoebus ist von Esmeralda angetan und sie nutzt die Situation, um einen kleinen Flirt zu starten. Den versprochenen Kuss bekommt der Gardehauptmann für die Freilassung des Straftäters allerdings nicht, statt dessen entwendet sie ihm fingerfertig seinen Schal.

 

Zweites Bild:
LA NUIT DES NOCES
(Die Hochzeitsnacht)

Esmeralda sitzt in ihrer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung und betrachtet den Schal. In Gedanken versunken, bildet sie mit Buchstaben den Namen des Geliebten auf der Tischdecke. Pierre kommt hinzu, möchte zärtlich werden und verhält sich hoffnungsvoll. Mit dem Küchenmesser stellt Esmeralda klar, dass die eheliche Verbindung nur aus Gefälligkeit geschlossen wurde, damit sein Leben gerettet ist. Hilfsbereit bietet sie aber an, ihm Tanzunterricht zu erteilen, damit sie gemeinsam auftreten können um vor der Welt ihren Ehestatus vorzutäuschen. Gemeinsam üben sie Zigeunertänze mit Tambourin und Kastagnetten bis er sich völlig ermattet niederlegt. Unangemeldet kommt zu später Stunde noch Besuch. Es sind Frollo und Quasimodo. Mit mündlichen Ausführungen will der Domprobst sich nicht lange aufhalten – zum Predigen ist die Kathedrale da – und schickt sich an, sich liebestrunken auf sein Opfer zu stürzen. Esmeralda macht ihm begreiflich, nach welcher Person ihr der Sinn steht und ergreift die Flucht. Pierre eilt ihr zur Hilfe und kann die Verfolger so lange aufhalten, bis die Enteilende einen Vorsprung hat.

 

ZWEITER AKT

Dritttes Bild:

FLEUR DE LYS

Im Garten des Hotels Gondelaumier bereitet man die Hochzeit von Fleur de Lys und Phoebus vor. Erstaunt fragt die Braut, weshalb er den schönen Schal, den sie ihm genäht hat, zur Feier des Tages nicht trägt. Es kommen die ersten Gäste. Unter ihnen ist Esmeralda, um unter Assistenz von Pierre zur Feier des Tages Zigeunerfolklore vorzuführen. Fleur de Lys ist von Esmeralda fasziniert und schenkt ihr einen Ring. Esmeralda liest ihr aus der Hand und kündet großzügig Positives für die Zukunft.

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Noch weiß sie nicht, dass es ihr Phoebus ist, den Fleur de Lys sich zum Gemahl erkoren hat. Die Leidenschaft erwacht und Phoebus fordert Esmeralda zum Tanz auf. Fleur de Lys quittiert mit Missbilligung. Unglücklicherweise holt Esmeralda auch noch den Schal hervor, um ihn dem Geliebten schmückend um den Hals zu legen. In der sich Betrogenfühlenden erweckt die liebevolle Geste Mutmaßungen, die einen Zornausbruch bei ihr auslösen. Dieser ist so heftig, dass die Braut, psychisch überfordert, bewusstlos zu Boden sinkt. Esmeralda und Pierre sind der Situation nicht länger gewachsen und stürmen kopflos davon. Phoebus setzt ihnen im Bewusstsein seines Selbstwertgefühles zielstrebig nach, um das Objekt seiner Leidenschaft nicht aus den Augen zu verlieren.

Viertes Bild:
AMOUR ET JALOUSIE (Liebe und Eifersucht)


Der Domprobst ist ebenfalls nicht bereit, seine Begierde zu zügeln. Mit Hilfe des Bettlerkönigs verschafft er sich Zugang zu den Räumen, in denen Esmeralda ein Stelldichein mit ihrem Phoebus haben wird und versteckt sich dort. Beim zärtlichen Zusammensein mit Esmeralda stößt der Kirchemann dem Nebenbuhler den Dolch in den Rücken und flieht. Esmeralda wird von der Menge als Mörderin angesehen und der Justiz ausgehändigt.

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DRITTER AKT

Fünftes Bild:
LA FÊTE DES FOUS 
.(Das Narrenfest)


Auf dem Höhepunkt des Narrenfestes wird Quasimodo zum Narrenpapst gewählt. Er ist mächtig stolz auf die Ehre, aber sein kirchlicher Vorgesetzter reißt ihm die schöne Robe herunter. Esmeralda wird aus dem Gefängnis geführt und soll hingerichtet werden. Pierre versucht verzweifelt, die Menge von ihrer Unschuld zu überzeugen. Frollo versucht noch einmal, Esmeralda für sich zu gewinnen und sichert ihr Fluchtmöglichkeit zu, doch Esmeralda schätz ihre Ehre höher ein, als ihr Leben. Wie von den Toten auferstanden, erscheint plötzlich Phoebus, der bei dem Anschlag nur eine Platzwunde davongetragen hat. Er klärt das Missverständnis auf und lässt Frollo verhaften. Dieser sieht hasserfüllt das Glück der beiden Liebenden, reißt sich los und stürzt sich mit gezücktem Dolch auf Esmeralda. Quasimodo kann ihm geistesgegenwärtig den Dolch entwinden und macht dem Leben des Bösewichtes ein abruptes Ende. Esmeraldas Augen leuchten vor Dankbarkeit.
 

 

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musirony 2007 - Engelbert Hellen

 

 

 


 

 

 

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